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22.10.2018

Manche Elektro-Kleingeräte sind empfehlenswert

Na, haben Sie der Versuchung bisher widerstehen können und sind an den Auslagen mit Spekulatius, Lebkuchen und anderem weihnachtlichen Naschwerk vorbei gekommen? Dass das jetzt alles schon angeboten wird, ist jedenfalls ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir an Weihnachten auch in diesem Jahr nicht herum kommen werden. Und dann werden ja nicht nur Süßigkeiten gekauft.

Wenn Sie Weihnachten zum Anlass für größere Neuanschaffungen nehmen, haben Sie ja eine gute Orientierung. Denn für Fernseher und andere Unterhaltungselektronik sowie für große Haushaltsgeräte bietet das EU-Energie-Label gute Informationen in Sachen Stromeffizienz. Darüber hinaus gibt es aber für nahezu alle möglichen Zwecke elektrische Geräte. Dann müssen Sie sich selber klar werden, wie viel Sie davon brauchen und worauf Sie getrost verzichten können. Dasselbe gilt für die Entscheidung darüber, welche Geschenke sinnvoll und welche überflüssig sind. Achten Sie auch - vor allem bei Büro- und Unterhaltungselektronik - darauf, dass die Geräte keinen Strom ziehen, wenn sie nicht gebraucht werden. Oder schaffen Sie sich am besten gleich eine Steckdosenleiste zum Abschalten mit an.

Ein anderer interessanter Aspekt ist der Folgende: Manche kleine Geräte bieten Vorteile gegenüber den großen, selbst wenn diese mit einem A oder A+ und noch besser auf dem EU-Energie-Label ausgezeichnet sind. Oft sind Kleingeräte nämlich energieeffizienter. Zum Beispiel werden in einem elektrischen Eierkocher die Eier nicht nur punktgenau je nach gewünschter Dotterkonsistenz, sondern auch sparsam gegart. Beim Eierkochen im Topf auf einem Herd wird viel Wärme ungenutzt an die umgebende Luft abgegeben und oft über die Dunstabzugshaube, die noch zusätzlichen Strom verbraucht, abgesaugt. Außerdem braucht es vergleichsweise viel Energie, um die Herdplatte und den Topf zu erhitzen.

Auch Wasserkocher oder Tauchsieder arbeiten energieeffizienter; denn bei ihnen erwärmt der massearme Heißkörper meistens direkt das Wasser. Für Kaffeemaschinen gilt: Sie sind energiesparend, wenn sie nicht zum Warmhalten des fertigen Kaffees angeschaltet bleiben. Wer seinen Kaffee in der Maschine zubereiten und längere Zeit warm halten möchte, sollte auf eine Kombination mit Thermoskannen zurückgreifen. Dann bleibt der Kaffee ohne zusätzliche Energiezufuhr heiß. Ebenso gibt es eine Vielzahl von kleineren Geräten zum Grillen und Toasten von Brot oder geringen Mengen Grillgut. Die Zubereitung darin ist durchweg wirtschaftlicher und energiesparender als im Backofen.

Sie müssen sich selber überlegen, welche Helfer Sie im Haushalt haben möchten. Ein wenig Komfort tut jedem gut. Ob es die elektrische Parmesanreibe, Zitruspresse und oder der Dosenöffner wirklich sein müssen, ist eine Frage, die Sie sich selber beantworten müssen. Oft erfüllen einfache Handgeräte ohne elektrische Energie ihren Zweck genauso gut. Andererseits bringt der Verzicht auf motorische Kleingeräte wie Handrührgerät, Mixer und dergleichen aufgrund der geringen Anschlussleistung und kurzen Betriebsdauer keine nennenswerte Energieeinsparung. Mit Augenmaß und gesundem Menschenverstand machen Sie bestimmt nichts verkehrt!


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