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23.11.2017

Leuchtdioden im Advent und zu Weihnachten

An Lebkuchen im Supermarkt haben wir uns inzwischen gewöhnt und die Hemmung verloren zuzugreifen. Kostproben vom ersten eigenen Gebäck verachtet jetzt keiner mehr. Die weihnachtliche Beleuchtung von Straßen, Häusern und Vorgärten ist auch nicht mehr aufzuhalten. Wer deswegen nörgelt, hat vermutlich ohnehin ein Problem mit Weihnachten. Von Stromverschwendung reden einige, aber es sind weniger geworden. Das hängt damit zusammen, dass moderne Leuchtmittel weniger elektrische Energie verbrauchen als die Lampen früher. Zum andern scheint es so zu sein, dass übertriebener Schmuck und der Wettstreit, wer die tollste Beleuchtung hat, seltener geworden sind. Sicherlich hat sich auch das Bewusstsein für Energieeffizienz und den Klimaschutz geändert hat. Nicht zuletzt verschwinden nach und nach die alten Glühlampen auch bei der Weihnachtsbeleuchtung. Wie immer und mit allem kommt es natürlich auf das richtige Maß zwischen zu viel und gar nichts an, das allerdings jeder für sich finden muss. Schlau ist, wer die Beleuchtung erst bei der Dämmerung an- und vor dem Schlafengehen ausschaltet (dabei kann eine Zeitschaltuhr helfen).

Fest steht aber: Weihnachtliche Stimmung durch eine entsprechende Beleuchtung lässt sich ohne allzu großen Stromverbrauch erreichen. Dafür steht die LED-Technik zur Verfügung, die immer häufiger und zu vielfältigen Zwecken genutzt wird. Sie eignet sich besonders gut für Lichterketten und Lichtschläuche im Außenbereich des Hauses. Die „Licht emittierenden Dioden“ (LED) sparen gegenüber anderen Beleuchtungsarten deutlich Stromkosten und sie zeichnen sich durch eine hohe Lebensdauer aus. Die Leuchtdioden entwickeln wenig Wärme. Das macht sie für die Wohnung zusätzlich interessant. Denn in geschlossenen Räumen reduzieren LED die Gefahr von Überhitzung und Bränden. Trotzdem muss ein genügender Abstand zu entflammbaren Sachen gehalten werden.

Die Verbraucherzentrale hat zu dem Thema am 17.10.2017 einen Artikel veröffentlicht (https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/energie/strom/energiesparende-lichterketten-led-senkt-den-stromverbrauch-10902 , aufgerufen am 23.11.2017). Leuchtdioden werden darin als zwar etwas teurere, aber klimafreundlicher Alternative zu Glühlampen beschrieben, die weniger Strom verbrauchen und länger halten. Besonders bei Kälte hätten sie Vorteile und seien deswegen besonders für Garten, Balkon oder Hausfassade geeignet. Dann müssen aber Trafo und Kabel gegen Spritzwasser geschützt sein, damit es bei feuchtem Wetter nicht zu einem Kurzschluss kommt. Solcher Weihnachtsschmuck ist mit den Kürzeln IP44, IP54 oder IP64 oder mit Symbol „Tropfen im Dreieck“ gekennzeichnet. Selbstverständlich gehören Lichterketten für den Wohnraum nicht ins Freie.

Die Verbraucherzentrale warnt: „Vorsicht: Immer wieder wird Weihnachtsschmuck mit erheblichen Sicherheitsmängeln verkauft.“ Beim Kauf sollten Sie auf die Angaben zur Leistungsaufnahme und auf Gütesiegel wie das VDE-Prüfzeichen, ein TÜV-Siegel oder das GS-Zeichen für "Geprüfte Sicherheit" achten. Wenn Die Lichterkette im Freien eingesetzt werden soll, muss auf der Verpackung vermerkt sein, dass sie Feuchtigkeit verträgt (siehe oben). Mit dem CE-Zeichen hingegen bestätigen Hersteller lediglich, dass sie EU-Richtlinien einhalten. Auf der Verpackung sollten auch Angaben zur Elektronik und Sicherheitshinweise aufgeführt sein. Und dem Produkt sollte eine deutsche Bedienungsanleitung beiliegen – mit dem Namen des Herstellers.


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