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28.07.2017

Energetische Sanierung ist ein Thema in den Medien

Ein Zufall ist es sicher nicht, dass gerade jetzt im Sommer Zeitungen auf Möglichkeiten von energetischer Sanierung hinweisen. Denn jetzt – vor der nächsten Heizperiode - ist ein guter Zeitpunkt, sich in Ruhe beraten zu lassen, ein umfassendes Sanierungskonzept zu entwickeln und Angebote zu vergleichen. „Damit es im Winter zu Hause gemütlich wird“, hat die Saarbrücker Zeitung am Mittwoch, 26. Juli, Seite A9, einen Artikel überschrieben, welcher eine Telefonaktion mit Energieberatern der Verbraucherzentrale des Saarlandes behandelt. Darin geht es um die Dämmung von Außenwänden, Dachflächen und Geschossdecken, welche mit einem Investitionszuschuss gefördert werden können. Der Artikel steigt mit dem Hinweis ein, dass derzeit viele Leute auch wegen des günstigen Baugeldes Investitionen in dieser Richtung anstrebten.

Die KfW-Bank (Kreditanstalt für Wiederaufbau) fördert demnach Einzelmaßnahmen wie die Wärmedämmung von Wänden mit einem Investitionszuschuss von zehn Prozent. Dies gelte für Wohngebäude, für die vor dem 1. Februar 2002 ein Bauantrag gestellt worden sei. Klar wird auch, dass Beratungsbedarf hinsichtlich der möglichen Dämmstoffe besteht. Jedenfalls gebe es nicht den einen Dämmstoff für alle Einsatzzwecke. Auch eine pauschale Aussage über die erforderliche Dämmstärke sei nicht möglich, das hänge „von der wärmetechnischen Qualität der vorhandenen Wand und der Dämmfähigkeit des gewählten Dämmstoffes ab“, heißt es in dem erwähnten Artikel.

Mit der Aufforderung an die Bürger, die vielfältigen Beratungsangebote zu nutzen, beginnt ein Artikel in „Arbeitnehmer. Zeitschrift der Arbeitskammer des Saarlandes“ (Ausgabe 4/17, Seite 27). Dort wird der politische Zusammenhang mit der Energiewende hergestellt. Wörtlich wird zusammengefasst und in Erinnerung gerufen: „Der Primärenergieverbrauch soll bis 2020 gegenüber 2008 um 20 Prozent sinken, der Stromverbrauch um zehn Prozent. Im Gebäudebereich sollen der Heizenergieverbrauch bis 2020 ebenfalls um 20 Prozent und der Primärenergieverbrauch bis 2050 um 80 Prozent gesenkt werden. Die energetische Sanierungsrate soll auf zwei Prozent pro Jahr verdoppelt werden.“ Diese Ziele drohten bei einem „Weiter so“ verfehlt zu werden, wird betont. Die bundesweite Sanierungsrate liege bei 0.8 Prozent, also weit hinter den geforderten zwei Prozent. Hier fehlen aber auch nicht die Hinweise, dass für die Verbraucher am Ende der eigene Geldbeutel vom geringeren Energieverbrauch profitieren könne und sowohl die Verbraucherzentrale als auch die Arge Solar umfangreiche Beratungsangebote machten.

Wir als Ihre Stadtwerke sind Mitglied der Arge Solar. Dort wird weder praxisferne Theorie noch abgehobene Detailforschung betrieben. Sondern die Empfehlungen sind nah an den Bedürfnissen der privaten Haushalte orientiert. Davon mag Ihnen das Folgende einen Eindruck vermitteln, zusammengestellt auf einem Flyer im Zusammenhang mit Energieeffizienzhäusern. Darin benennt die Arge Solar „fünf gute Gründe für eine energetische Sanierung“: 1. sollten Sie an Energie sparende Maßnahmen denken, wenn Sie ohnehin um- oder ausbauen wollen. 2. ist unter dem Stichwort „Zugluft ade“ vermerkt, dass eine energetische Sanierung den Wohnkomfort steigere. 3. werde man unabhängiger von den schwankenden Preisen für Energie und Wärme, wenn man weniger davon verbrauche. 4. könne man von diversen Fördergeldern bzw. Förderprogrammen  profitieren. Und 5. gebe es Fachleute für eine kompetente Beratung und fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen. (http://www.argesolar-saar.de/service/energieeffizienz_flyer.pdf , aufgerufen am 27.07.2017)

Sie wissen ja, dass Sie bei Ihren Stadtwerken ein offenes Ohr für Ihre individuelle Fragestellung finden. Wir helfen ihnen gerne direkt und benennen Ihnen gegebenenfalls gerne auch weitere Beratungsmöglichkeiten. Nächste Woche greifen wir das Thema energetische Sanierung erneut auf – inklusive einer Prüfung der dagegen immer wieder und immer noch geäußerten Bedenken.


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