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Klimaschutz auf der Grünen Woche - und bei Ihnen?

An dieser Stelle haben wir Ihnen ja schon mehrfach dargestellt, wie Sie durch effiziente Nutzung von elektrischer Energie nicht nur Strom und Geld sparen, sondern auch etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun können.

Aber ist Ihnen auch klar, dass Ihre Essgewohnheiten Einfluss auf das Klima haben? Solche Überlegungen passen vielleicht zu Ihren guten Vorsätzen für das neue Jahr - von wegen gesünder leben. Es gibt aber auch einen anderen aktuellen Anlass: Die Internationale Grüne Woche in Berlin. Vielleicht haben Sie in den Medien verfolgt, dass auch auf dieser traditionellen Verbrauchermesse, bei der Essen und Trinken immer großgeschrieben wird, der Klimaschutz eine Rolle spielt.
Anlässlich der Grünen Woche haben das Umweltbundesamt (UBA) und der Verbraucherzentrale- Bundesverband (vzbv) eine gemeinsame Presseerklärung veröffentlicht, um auf Umweltprobleme durch Lebensmittel und die Folgen für Verbraucher aufmerksam zu machen (Quelle: www.umweltbundesamt.de/presse/presseinformationen/mehr-umweltfreundlichkeit-im-lebensmittelbereich). Wir zitieren: "Die Ökobilanz von Lebensmitteln hat es in sich: Ein Fünftel der Treibhausgasemissionen in Deutschland gehen auf den Ernährungssektor zurück. Stickstoffüberschüsse aus der Landwirtschaft belasten das Grundwasser. Zugleich landen pro Jahr elf Millionen Tonnen an Lebensmitteln im Müll und werden verschwendet."
Zu den Handlungsempfehlungen gehört unter anderem der Ausbau der ökologischen Landwirtschaft. Aber auch die Essgewohnheiten eines jeden einzelnen Verbrauchers sind von Belang. Denn, so heißt es weiter: "Zur Emission von Stickstoff und Treibhausgasen trägt auch der hohe Fleischkonsum bei. Im Jahr 2012 verzehrte jeder Deutsche durchschnittlich rund 60 Kilogramm Fleisch." Es soll jedoch niemandem vorgeschrieben werden, wie viel Fleisch er essen soll. Aber in der Pressemitteilung steht: "Um die Tierhaltung umweltfreundlicher zu gestalten, sprechen sich die beiden Institutionen dafür aus, die Zahl der Tiere pro Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche zu begrenzen. Zudem solle die Bundesregierung stärker über die Folgen eines hohen Fleischkonsums für Gesundheit und Umwelt informieren. Industrie und Handel könnten über eine zuverlässige Kennzeichnung vegetarischer Produkte Fleisch alternativen fördern."
Und wegen der Verschwendung von Lebensmitteln betonen UBA und vzbv, die Lebensmittelabfälle zu reduzieren, sei ein zentraler Schritt, den Lebensmittelbereich ressourcenschonender zu gestalten, wobei die Debatte nicht auf die Verbraucher verengt werden dürfe. Der Handel werde aufgefordert, Qualitätsanforderungen zur Makellosigkeit, Größe und Form von Lebensmitteln zu überdenken. Und weiter wird Ein langfristig angelegtes Konzept zur Verbraucherbildung, müsse schon in der Schule ansetzen und Konsumenten sensibilisieren und informieren. Nach Angaben der Verbraucherzentrale landen bei uns jedes Jahr etwa elf Millionen Tonnen Lebensmittel in der Abfalltonne statt auf dem Teller. Und dies ist nicht nur Verschwendung von Lebensmitteln, sondern auch Verschwendung von Energie und somit eine unnötige Belastung von Klima und Umwelt.


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