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Wie viele Kleingeräte haben Sie im Haushalt?

Bestimmt lagen auf Ihrem Gabentisch zu Weihnachten auch Elektrogeräte.

Und bestimmt hat das Christkind, als es den Großbildfernseher oder das neue Haushaltsgerät besorgte, auf das EU-Label geachtet, das anzeigt, ob es sich um ein sparsames Gerät handelt oder nicht. Das geht aber nicht immer so. Bei Papas neuem Rasierapparat oder dem neuen Föhn, dem neuen Handmixgerät und dem elektrischen Dosenöffner findet man eine solche Kennzeichnung nicht. Zwar lässt sich errechnen, wie viel Strom ein solches Gerät verbraucht. Das ist allerdings nicht jedermanns Sache. Womöglich genügt es jedoch auch, sich klarzumachen, wie oft und wie dringend man ein Elektrogerät tatsächlich benutzt und danach zu entscheiden, ob man es wirklich braucht und der gewonnene Komfort die Anschaffung und den nötigen Stromverbrauch rechtfertigt.
Lassen Sie uns ein paar Beispiele betrachten! Wer auf ein Handrührgerät, einen Mixer oder einen elektrischen Rasierapparat und eine elektrische Zahnbürste komplett verzichtet, nimmt zweifellos ein Weniger an Komfort in Kauf. Andererseits bringt der Verzicht auf solche motorische Kleingeräte aufgrund der eher geringen Anschlussleistung und kurzen Betriebsdauer keine nennenswerte Energieeinsparung. Dennoch gilt natürlich: "Kleinvieh macht auch Mist." In der Summe kann es sich durchaus bemerkbar machen, wenn Sie auf die eine oder andere Annehmlichkeit verzichten. Wirklich überlegen kann man aber, ob man die elektrische Käsereibe, Zitruspresse oder auch den Dosenöffner wirklich braucht. Oft erfüllen einfache Handgeräte ohne elektrische Energie ihren Zweck genauso gut.
Hüten Sie sich jedoch vor Denkfehlern! Eine herkömmliche Zahnbürste ist einer elektrischen nicht ohne weiteres vorzuziehen. Fragen Sie dazu Ihren Zahnarzt! Klar ist der Fall beim elektrischen Eierkocher. Damit werden die Eier punktgenau, so wie man den Dotter haben will, gekocht - und obendrein auch sparsam. Denn beim Eierkochen auf einem Herd wird vergleichsweise viel Wärme ungenutzt an die umgebende Luft abgegeben und dann meistens über die Dunstabzugshaube, die ja auch Strom verbraucht, abgesaugt. Beim Wasserkochen auf dem Herd treten außerdem hohe Verluste von Energie auf, weil teilweise die Herdplatte, immer aber der relativ massereiche Topf erwärmt wird und dieser zusätzlich Wärme an die Umgebung abgibt. Deshalb arbeiten Eierkocher eindeutig energieeffizienter.
Ähnliches gilt für Wasserkocher oder Tauchsieder, da hier der massearme Heißkörper direkt das Wasser erwärmt und lediglich ein massearmes, in vielen Fällen Wärme isolierendes Gefäß mit erhitzt wird. Eine Kaffeemaschine ist allerdings nur dann energiesparend, wenn sie nicht zum Warmhalten angeschaltet bleibt. Da empfiehlt sich die Kombination mit Thermoskannen, die den Kaffee ohne zusätzliche Energiezufuhr heiß halten, anstelle der in den Kaffeemaschinen eingebauten Warmhalteplatten. Auch Grillen und Toasten von geringen Mengen erfolgt besser in den entsprechenden Tischgeräten, weil es energiesparender als die Zubereitung im Backofen ist.


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