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Wiederholungen für die Nachhaltigkeit

Ist es nicht zum Haareraufen! Da haben die Umweltkonferenzen der Vereinten Nationen bereits vor Jahrzehnten vor dem Klimawandel gewarnt, konsequente Entscheidungen und schnelles Handeln angemahnt. Die Warnungen und Aufforderungen sind im Laufe der Zeit immer dringlicher geworden. Aber irgendwie hat sich die ganze Welt anscheinend, wenn man das so sagen kann, selbst in den Füßen gestanden. Denn was vor zwei Jahrzehnten wie Schwarzmalerei, ein Schreckgespenst oder eine visionäre Prophezeiung wirkte, ist heute augenfällig: Extreme Wetterveränderungen erleben wir auch in unseren gemäßigten Zonen, das Eis an den Polen der Erde schmilzt, der Meeresspiegel steigt, und – wie in diesen Tagen eindringlich vermeldet – das Sterben der Tier- und Pflanzenarten schreitet weiter voran.

Da mutet es ja vielleicht schon aberwitzig an, überhaupt noch Tipps vermitteln zu wollen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Und Ihr Eindruck, dass wir manchen Tipp bereits veröffentlicht haben, trügt nichts. Aber – siehe oben – wenn trotz aller Warnungen und Empfehlungen und Tipps die Verhältnisse nicht besser, sondern schlechter werden, was bleibt dann, außer: Informationen und Vorschläge notfalls wiederholen. Und wie es aussieht, ist die Not bereits der Fall! Wiederholungen sind im Sinne von Nachhaltigkeit geboten.

Außerdem: Ein wiederholter Tipp verliert nichts von seiner Güte, bloß weil er mehrmals gegeben wird. Dazu kommt unsere allzu menschliche Eigenart, dass wir manchmal etwas ein paar Mal gelesen und gehört haben müssen, bevor wir es uns zu Herzen nehmen bzw. selbst tätig werden. Wir beziehen uns in diesem Zusammenhang gerne erneut auf die oberste deutsche Behörde in solchen Angelegenheiten: Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Auf dessen Internetseite www.bmu.de findet sich eine Klassifizierung von Stromspartipps (die schnellsten, die wirksamsten und die kostengünstigsten). Schauen Sie sich das doch mal an! Gelegentlich werden wir darauf zurückkommen und einzelne Tipps näher betrachten.

Die schnellsten Tipps lauten: 1. Waschmaschine voll beladen, 2. Niedrige Waschtemperatur wählen, 3. Ökoprogramme nutzen, 4. Mit Deckeln kochen, 5. Ohne Vorheizen backen,  6. Wäschetrockner nicht im Sommer nutzen. Die wirksamsten Tipps sind: 1. Durchflussbegrenzer einbauen, 2. Automatisches Stand-by abschalten, 3. Effizient beleuchten, 4. Heizungspumpe vorzeitig austauschen, 5. Alte Kühl- und Gefriergeräte austauschen, 6. Extra-Kühlgeräte stilllegen. Zu den kostengünstigsten Tipps zählen laut BMU: 1. Stromverbrauch prüfen, 2. Wasserkocher verwenden, 3. Stand-by einfach abschalten, 4. Automatisches Stand-by abschalten, 5. Durchflussbegrenzer einbauen, 6. Heizungspumpe niedriger einstellen, 7. Warmwasserpumpe zeitlich regeln, 8. Warmwasserspeicher abschalten, 9. Kühl- und Gefriertemperatur optimieren, 10. Energiesparoptionen des Computers nutzen.

Sicherlich lässt sich über die Sinnhaftigkeit solcher Listen streiten. Zweifellos steckt aber in jedem einzelnen Tipp Energiesparpotential. Übrigens: Wir sind davon überzeugt, dass Sie einige der hier genannten Tipps längst beherzigen!



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