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Gibt es überhaupt noch neue Energiespartipps?

An dieser Stelle erhalten Sie von uns immer mal wieder Energiespartipps – und das schon seit vielen Jahren. Die Frage, ob es überhaupt noch neue Energiespartipps gibt, ist deshalb durchaus berechtigt. Vielleicht verhalten Sie sich ja auch bereits so umwelt- und klimabewusst und sparen Strom und Energie, wo es nur geht, dass Sie denken, Energiespartipps seien bestenfalls etwas für Leute, die bisher verschwenderisch oder ahnungslos mit Energie umgegangen sind. In diesem Falle wären tatsächlich einmal „die anderen“ an der Reihe, versäumte Energiesparmöglichkeiten nachzuholen.

Wer trotzdem einmal im Internet recherchiert und in einer Suchmaschine den Begriff „Energieeinsparen“ eingibt, wird erstaunt sein, dass es immer noch sehr viele neuere Einträge dazu gibt. Besonders aufschlussreich ist der lange Artikel „Energieeinsparung“ in der Internetenzyklopädie Wikipedia (www.wikipedia.org/wiki/Energieeinsparung, aufgerufen am 10.02.2019), auf den wir uns im Folgenden beziehen. Dort finden sich natürlich auch eine Menge Tipps für energiesparendes Verhalten, das in den meisten Haushalten längst zur guten Gewohnheit geworden ist. Unter der Überschrift „Weitere Energiesparmöglichkeiten“ wird aber auch eine Vielzahl von Hinweisen dafür gegeben, wie sich durch „überlegtes Konsumieren und Investieren“, wie es heißt, eine Menge Energie einsparen lässt. Wir greifen aus der langen Liste einige Vorschläge für Sie heraus und fassen Sie zusammen: Auf überflüssige oder halb befüllte Gefriertruhen können Sie ganzjährig oder saisonal verzichten, denn deutlich verlängerte Ladenöffnungszeiten machen diese für viele Menschen entbehrlich; dann können Sie eine Menge Strom fürs Einfrieren sparen. Wenn Sie Lebensmittel aus regionalem Anbau und aus der Saison kaufen und verwenden, können Transportkosten und weitere Energie wie z. B. für Treibhausbeheizung vermieden werden.

Moderne energiesparende Geräte sparen erheblich Energie verglichen mit durchschnittlichen Alt- oder Billiggeräten ein. Andererseits reduzieren langlebige Geräte, Möbel und Kleider den spezifischen Energieaufwand für die Herstellung dieser Produkte. Überhaupt sollten Sie vielleicht einmal eine kritische Inventur Ihres Haushaltes vornehmen. Überflüssig gewordene Stromverbraucher sollten deaktiviert werden, dazu gehören z. B. Antennenverstärker für Dachantennen, die gar nicht mehr benutzt werden.

Sie sollten auch auf unnötige Neuanschaffungen verzichten und funktionierende Geräte nur dann ersetzen, wenn wesentliche Energieeinsparungen erzielt werden, denn vielfach dauert es sehr lange, bis sich der etwas geringere Energieverbrauch positiv in der Gesamtenergiebilanz einschließlich der zur Herstellung benötigten Energie niederschlägt. Außerdem sollten Sie (bekanntlich!) auf Stand-by verzichten und Geräte, die sich nur in einen solchen Bereitschaftsbetrieb schalten lassen (dazu zählen einige Geräte der Unterhaltungselektronik oder auch computergesteuerte Mikrowellenöfen, sollten Sie vom Netz trennen, also den Stecker aus der Dose ziehen oder eine schaltbare Steckdosenleiste dazwischenschalten.

Es gibt aber auch noch Anwendungsfälle, an die man nicht sofort denkt. So kann beim Betrieb eines Aquariums Energie gespart werden, indem man das Aquarium mit einem Deckel verschließt. Woran auch oft nicht gedacht wird: Ladegeräte für Akkus, etwa von Mobiltelefonen oder Notebooks, sollte man bei Nichtnutzung vom Netz trennen. Deutlich größere Effekte werden mit modernen Pumpen für das Umwälzen des warmen Wassers im Heizungssystem erreicht. Und eine Verbesserung des hydraulischen Abgleichs lässt die Pumpen in Warmwasserheizungsanlagen sowie in Trinkwasserzirkulationssystemen effizienter laufen.

Darüber hinaus können geänderte Gewohnheiten bzw. Verhaltensweisen den Energieverbrauch – oft ohne nennenswerte Einschränkung des Komforts – senken. Dazu demnächst mehr.


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