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Gerade im Winter ist Trinken wichtig

Dass wir im Sommer mehr trinken, weil wir dann schneller und mehr schwitzen, ist einleuchtend. Aber zu glauben, dass wir im Winter, wenn die Außentemperaturen niedrig sind, viel weniger trinken müssten, wäre ein falscher Schluss. Die Heizungsluft in den Firmen, Büros, Schulen und auch in der eigenen Wohnung ist oft nicht viel kühler als im Sommer – aber, was ein gutes Raumklima ist, soll hier nicht das Thema sein. Die häufig auch viel zu trockene Luft in Innenräumen kann die Schleimhäute reizen und anfällig für Infektionen machen. Da können bestimmte Augentropfen und auch Nasensprays (auf Meer- oder Kochsalzwasserbasis) Abhilfe schaffen, aber auch – jetzt sind wir beim Thema – genug trinken hilft. Tatsächlich braucht unser Körper gerade im Winter ausreichend Flüssigkeit. Über die Nahrung nimmt unser Organismus zwar auch Flüssigkeit auf. Dennoch gilt nach wie vor allgemein die Empfehlung, je nach Konstitution und Bewegung zwischen anderthalb und zwei Litern zu trinken. Einige schaffen das locker mit Bier und Wein, aber alle wissen, dass das auch erhebliche Nachteile hat. Das ideale Getränk ist Wasser. Unser Trinkwasser ist okay, es kostet deutlich weniger als jedes andere Getränk und ist zugleich unser am besten überwachtes Lebensmittel. Und es ist umweltfreundlich, denn es kommt aus der Leitung; zum Transport sind weder LKW noch PKW noch Kistenschleppen nötig. So komfortabel kommen Sie zu keinem anderen Getränk.

Doch zurück zur Gesundheit. In der kühlen Jahreszeit sind unsere Schleimhäute, wie gesagt, anfällig. Auch und gerade durch Trinken werden sie feucht gehalten und können dann ihre Aufgaben am besten erfüllen. Und wenn uns dann doch ein grippaler Infekt (auf gut Saarländisch „de Freck“) erwischt hat, hilft Trinken dabei, dass sich Schleim aus der Nase, den Nebenhöhlen und den Bronchien besser löst und abtransportieren lässt. Ähnliches gilt für unsere Haut. Gerade im Winter ist sie starken Umwelteinflüssen durch Kälte, Feuchtigkeit oder eben auch durch die trockene Luft in Gebäuden ausgesetzt. Wer genug trinkt, tut etwas für sein Aussehen. Ein schöner, gesunder Teint ist das Ergebnis. Denn durch genügend Flüssigkeitsaufnahme wird die Haut stabilisiert und gepolstert, und ähnlich wie bei den Schleimhäuten können Eindringlinge und Giftstoffe besser bekämpft werden, so dass Hautunreinheiten vermieden werden. Nicht zuletzt spürt mancher von uns bei der aktuellen feucht-kalten Witterung „die Knochen“ mehr als sonst. Rheuma, Gicht, Arthrose und Arthritis, vielleicht aber auch schmerzende Narben und eigentlich verheilte Knochenbrüche sind unangenehme Begleiterscheinungen. Auch dagegen hilft Trinken. Nicht erst bei Verschleiß in den Gelenken sorgt genügend Flüssigkeit dafür, den Knorpel funktionsfähig und elastisch zu erhalten. Auch die Gelenkflüssigkeit braucht gewissermaßen ständigen Nachschub übers Trinken, damit wir gelenkig bleiben.

Zu wenig Flüssigkeit schadet aber auch allen anderen Organen, dem gesamten Herz-Kreislauf-System und sogar unserer Psyche. Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Schwindel, sogar depressive Verstimmungen können ausgelöst werden, wenn man zu wenig trinkt. Auch für die Verdauung ist Trinken wichtig. In Magen und Darm herrscht ein kompliziertes Mischungsverhältnis von verschiedenen Säften, Bakterien und Nahrungsbestandteilen, das aus dem Gleichgewicht kommt, wenn Flüssigkeit fehlt. Dann drohen nicht nur Verstopfungen und Verstimmungen, sondern auch schlimmere Krankheiten. Nicht zuletzt hilft Flüssigkeit den Nieren und der Leber, Schadstoffe aus dem Körper zu entfernen. Mit dem Harn werden aber auch Krankheitserreger ausgeschieden und somit Entzündungen vermieden.

Wie immer kommt es auf ein vernünftiges Maß an, dass jede und jeder für sich finden muss. Da gehen die Meinungen und individuellen Erfahrungen durchaus auseinander. Den einen reicht es, erst zu trinken, wenn sie Durst haben. Die andern fühlen sich nur sicher, wen sie immer und überall etwas zu trinken dabei haben. Unstrittig ist aber unser gutes Leitungswasser ein erstklassiger Durstlöscher und Durstvermeider.


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