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Die Digitaltechnik hält Einzug in den privaten Bereich

Mit der Digitalisierung verbinden die einen große Hoffnungen, die anderen große Befürchtungen. Die Wahrheit liegt wohl wieder einmal in der Mitte. Einerseits kommt es sicherlich auf jeden Einzelnen an, wie viel Digitalisierung er für sich haben will. Andererseits ist die Digitalisierung in in vielen Bereichen bereits weit fortgeschritten und wird sich weiter entwickeln. Am Beispiel des Smartphones lässt sich die Lage ganz gut veranschaulichen. Für die einen spielt das Smartphone mit seinen schier grenzenlosen Möglichkeiten der Information und Kommunikation eine so wichtige Rolle, dass sie auf keinen Fall darauf verzichten möchten. Für andere ist es geradezu ein Luxus, nicht jederzeit erreichbar und informiert zu sein. Kurioserweise gibt es immer wieder erstaunliche Übergänge vom einen ins andere Lager. Nicht zuletzt sind mache Informationen bereits so zugeschnitten, dass dafür ein Smartphone notwendig ist.

Das Beispiel soll zeigen, dass die Entwicklung weitergeht und digitale Informationen in immer mehr Bereichen Anwendung finden – in unserer gesamten Lebenswelt. Der Trend geht in Richtung Automatisierung und Digitalisierung bis in den privaten Bereich. Dazu gehört auch, was mit „intelligentem Wohnen“ oder „Smart home“ bezeichnet wird. Mit der neuen Technik flattern uns nämlich auch neue Begriffe „ins Haus“. Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia schreibt (https://de.wikipedia.org/wiki/Intelligentes_Wohnen, aufgerufen am 12.07.2018): „Intelligentes Wohnen bezeichnet technische Verfahren im privaten Wohnbereich, bei denen Geräte eingesetzt werden, die aufgrund einer Datenvernetzung und Fernsteuerbarkeit zusätzliche Funktionen bieten. Andere, nicht zwangsläufig synonym verwendete Begriffe für Intelligentes Wohnen sind: englisch „eHome“, „Smart House“, “Smart Home”, „Smart Living“ und auf Deutsch „Elektronisches Haus“, „Vernetztes Haus“ oder „Intelligentes Haus“. Zudem gibt es viele firmenspezifische Bezeichnungen.

Durch die Diversifizierung der Stromerzeugung und die damit zunehmende Vernetzung und Fernsteuerbarkeit dieser Energieversorgungsnetze erlangt das Thema Smart-Metering, das Messen und Anzeigen von Energieverbrauchsdaten, zunehmend an Bedeutung im Intelligenten Wohnen. Denn die im Intelligenten Wohnen propagierte interne Vernetzung ist eine ideale Voraussetzung moderner Wohnungen, die aufgrund des aktuellen Energiebedarfs, der Verfügbarkeit sowie der aktuellen Energiepreise interaktiv und lastoptimiert ohne Beeinflussung des Benutzers selbständig reagieren können.“

Es ist also damit zu rechnen, dass die Geräte und elektronischen Einrichtungen in unseren Häusern mehr als bisher miteinander verbunden sind, womit mehr Komfort und energieeffizientere Nutzung verbunden sein werden. Außerdem lassen sich der Verbrauch zu günstigen Zeiten und die Ablesbarkeit besser als bisher steuern. Diese Themen beschäftigen selbstverständlich auch uns als Ihre Stadtwerke. Wir werden uns in dieser Richtung in Ihrem Interesse weiter entwickeln. In einer Pressemitteilung des ZVEI, Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., wird von einer Umfrage im Herbst 2017 berichtet, welche zeige, „dass das Interesse an Smart-Home-Anwendungen von Jahr zu Jahr wächst. Im Vergleich zum Vorjahr stieg 2017 die Zahl der Nutzer um fünf Prozentpunkte. Bei der jungen Zielgruppe der 14- bis 35jährigen („Millennials“) waren es neun Prozentpunkte Zuwachs - ein Plus von 50 Prozent. Das Ende der Dynamik des Smart-Home-Markts ist noch lange nicht erreicht. Gut ein Drittel der Befragten, die bisher keine Smart-Home-Anwendung nutzen, hält eine künftige Nutzung für wahrscheinlich bis äußerst wahrscheinlich“ (…). Positive Impulse sind in diesem Umfeld vor allem auch durch Sprachsteuerung zu erwarten, eine Funktion, die schnell Anklang gefunden hat beim Verbraucher: 20 Prozent der Befragten – bei den Millennials 30 Prozent – nutzen bereits heute Sprachsteuerung. Praktisch steuert jeder Fünfte seine Smart-Home-Anwendungen per Sprachbefehl. Spitzenreiter beim Einsatz von Sprachsteuerung sind mobile Endgeräte wie Smartphones sowie Fernseher. Die Bedienung via Sprachsteuerung ist einfach, praktisch und komfortabel.“ (Quelle: https://www.zvei.org/presse-medien/pressebereich/jeder-fuenfte-deutsche-nutzt-smart-home-anwendungen-besonders-beliebt-ist-dabei-sprachsteuerung, aufgerufen am 12.07.2018).


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