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Rückflussverhinderer vermeiden großen Schaden

Das Wetter schlägt Kapriolen. Das war immer schon so. Aber es deutet viel darauf hin, dass der Klimawandel im vollen Gange ist. Dazu gehören nicht nur die gestiegenen Durchschnittstemperaturen, sondern auch andere Veränderungen. Sicherlich gab es auch früher schon Starkregen und Überschwemmungen. Aber an der Tatsache, dass heute allgemein empfohlen wird, sich gegen Elementarschäden zu versichern und dass sich die Versicherungsgesellschaften darauf eingestellt haben, mag man ablesen, dass die Gefahren durch heftige Unwetter gestiegen sind. Etwas davon haben wir ja bereits abbekommen; aber in anderen Gegenden, die allerdings nicht weit von uns liegen, war's schon weitaus schlimmer.

Das Wetter kann niemand direkt beeinflussen, bestenfalls indirekt durch klimaschonendes Verhalten. Also gilt es, sich vorsorglich gegen Gefahren wie Überschwemmungen zu schützen. Das Land und die Kommunen, die kommunalen Versorgungsunternehmen ebenfalls, haben in unterschiedliche Maßnahmen investiert, damit bei Unwettern keine Gefahr für die Allgemeinheit, insbesondere die öffentliche Trinkwasserversorgung besteht. Aber auch jeder Einzelne trägt Verantwortung für die Allgemeinheit. Das zeigt ein Thema, auf das wir Sie, unsere Kunden, immer mal wieder ansprechen: die Hausinstallation. Die „Technischen Regeln für Trinkwasserhausinstallationen“ (TRWI) in Verbindung mit der DIN 1988 schreiben beispielsweise den Einbau von Rückflussverhinderern unmittelbar hinter dem Wasserzähler zwingend vor. Zweck dieser Rückflussverhinderer ist es, mögliche störende Rückwirkungen aus der Hausinstallation auf das öffentliche Leitungsnetz und somit Rückwirkungen auf die Güte des Trinkwassers zu verhindern.

Wichtig für Sie ist: Verantwortlich für den Einbau eines KFR-Ventils (Kombiniertes Freistromventil mit integriertem Rückflussverhinderer) in der Trinkwasserhausinstallation ist jeder Anlagenbetreiber bzw. Wasserkunde – das sind also Sie! Ist kein KFR-Ventil eingebaut, kann es zu Verunreinigungen im öffentlichen Versorgungsnetz kommen. Das kann dann bei Verzehr des Trinkwassers erhebliche gesundheitsschädigende Wirkungen nach sich ziehen. Diese Wirkung ist dann durchaus einer Verschmutzung bei Überschwemmungen vergleichbar, jedenfalls besteht Gefahr für die öffentliche Versorgung mit einwandfreiem Trinkwasser.

Wir machen Sie, unsere Kunden, darauf aufmerksam, dass Sie - falls kein Rückflussverhinderer vorhanden ist - baldmöglichst ein KfR-Ventil installieren lassen sollten, um auf der sicheren Seite zu sein und sich gegebenenfalls auch vor Haftungsschäden zu schützen. In diesem Zusammenhang empfiehlt sich gleichzeitig der Einbau eines Druckregelventils (auch genannt: „Druckminderer“) oder eines Kombigerätes hinter dem Zähler. Damit wird der Druck in Ihrer Hausinstallation verringert, falls es notwendig ist. Wenn also im örtlichen Wasserleitungsnetz Druckschwankungen vorkommen und ein erhöhter Druck herrscht, was durchaus mal vorkommen kann, sorgt der Druckminderer dafür, dass der erhöhte Druck nicht ins Haus gelangt und dort womöglich Unheil anrichtet.

Wenn Sie nicht sicher sind, ob Ihre Hausinstallation auf dem neusten Stand der Technik ist, sprechen Sie uns an! Wir beraten Sie gerne. Oder setzen Sie sich direkt mit Ihrem Wasserinstallateur in Verbindung! Denn Arbeiten an der Wasserinstallation gehören selbstverständlich in die Hände von Fachleuten.


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