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Einfach gut und gesund essen und trinken

Essen und Trinken ist für uns als Lebewesen zunächst einmal nichts anderes als lebensnotwendig. Alles weitere drum herum hat mit Kultur, Zivilisation, Moral, gutem Benehmen und gutem Geschmack, Vorlieben, eventuell Religion,  Ernährungswissenschaft, Medizin, durchaus auch Klimawandel, Umweltschutz, Biodiversität (biologische Vielfalt), nachhaltiger Entwicklung – mit Bildung und (pardon!) mit Einbildung zu tun. Manche Zeitgenossen achten derart auf eine korrekte Ernährung, dass ihr Verhalten als zwang- oder krankhaft angesehen werden kann. Psychiater sprechen inzwischen von „Orthorexie“ als der zwanghaften Sucht danach, sich richtig zu ernähren. Das richtige Essen und Trinken von guten Lebensmitteln wird dann geradezu zum Lebensmittelpunkt oder zur Ersatzreligion.

Also: Ein weites Feld; jeder einzelne Aspekt ließe sich thematisieren. Dabei empfiehlt es sich auch in Ernährungsfragen und im Zusammenhang mit Lebensmitteln das zu tun, was sich im Alltag immer empfiehlt: Nachdenken, selber denken und seinen Verstand gebrauchen. Dann kommt man mit ein paar Regeln aus, mit denen es sich gut leben lässt. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) e. V. hat zur Orientierung zehn Regeln aufgestellt und schreibt dazu Folgendes:  „Vollwertig essen hält gesund, fördert Leistung und Wohlbefinden und unterstützt einen nachhaltigen Ernährungsstil.“ (hier und im weiteren Verlauf zitiert nach www.dge.de/fileadmin/public/doc/fm/10-Regeln-der-DGE.pdf, aufgerufen am 12. Juli 2017).

Die DGE rät: 1. Die Lebensmittelvielfalt genießen (eine abwechslungsreiche Auswahl vor allem pflanzlicher Lebensmittel) – 2. Reichlich Getreideprodukte und Kartoffeln (täglich mindestens 30 Gramm Ballaststoffe, vor allem aus Vollkornprodukten) – 3. Fünfmal Gemüse und Obst am Tag  (möglichst frisch und nur kurz gegart, als rohen Salat oder Saft) – 4. Milch und Milchprodukte täglich, Fisch ein- bis zweimal in der Woche, Fleisch, Wurstwaren sowie Eier in Maßen (Fisch aus nachhaltiger Herkunft, Fleisch und Wurst nur 300 bis 600 Gramm pro Woche) – 5. Wenig Fett und fettreiche Lebensmittel (60 bis 80 Gramm täglich, möglichst wenig gesättigte Fettsäuren) – 6. Zucker und Salz in Maßen (alternative Zubereitung mit Kräutern und Gewürzen ausprobieren) – 7. Ausreichend Flüssigkeit („Trinken Sie rund 1,5 Liter Flüssigkeit jeden Tag. Bevorzugen Sie Wasser – ohne oder mit Kohlensäure – und energiearme Getränke!“) – 8. Schonend zubereiten (bei niedrigen Temperaturen mit möglichst wenig Wasser und Fett) – 9. Sich Zeit nehmen und genießen (nicht nebenbei essen, langsam essen fördert das Sättigungsempfinden) – 10. Auf das Gewicht achten und in Bewegung bleiben (vollwertig ernähren und möglichst 30 bis 60 Minuten Sport am Tag, zumindest oft zu Fuß gehen oder Fahrrad fahren).

Wir schlagen außerdem vor: Keine unnötigen Verpackungen und Transportwege  – Nicht mehr einkaufen als in kurzer Zeit verbraucht werden kann  – Einheimische und saisonale Produkte bevorzugen  – Fertigprodukte nur in Ausnahmefällen – Mit Freude (gerne auch mit Freunden)kochen und Stress durch komplizierte Erwartungen vermeiden – und (vor allem, ganz im Ernst): Lassen Sie es sich schmecken!


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