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Die WWW Wasserwerk Wadern GmbH, das Wasserwerk Nonnweiler und das Gesundheitsamt des Landkreises Merzig-Wadern informieren:

Untersuchungen in den Wasserversorgungsgebieten Nonnweiler/Primstal und Altland/Vogelsbüsch haben eine erhöhte Vanadium-Konzentration im Trinkwasser ergeben. Die erhöhten Werte sind durch die natürliche Gesteinszusammensetzung verursacht; für menschliche Einflüsse ergeben sich keine Anhaltspunkte. Vanadium ist ein Schwermetall, das natürlich im Erdreich vorkommt.

Die gemessenen Vanadium-Konzentrationen liegen zwischen 8 und 14 µg/l in Nonnweiler/Primstal und zwischen 22 und 25 µg/l (22-25 millionstel Gramm) in Altland/Vogelsbüsch. Sie liegen damit über dem aktuell vom Umweltbundesamt bestätigten Leitwert von 4 µg/l.

Eine Überschreitung des Leitwertes bedeutet keine akute Gesundheitsgefahr, es steigt jedoch das statistische Gesundheitsrisiko von Krebserkrankungen minimal an.

Nach eingehender Bewertung und in Anlehnung an die Leitlinien zum Vollzug der Trinkwasserverordnung, hat das Gesundheitsamt des Landkreises Merzig-Wadern einer Nutzung des Wassers für alle Ortsteile im Stadtteil Löstertal, Nuhweiler und in Altland/Vogelsbüsch bis auf Weiteres zugestimmt.

Ein Maßnahmenplan zur Reduzierung der Vanadiumkonzentration im Trinkwasser wird derzeit erarbeitet. Es erfolgen regelmäßige Verlaufskontrollen.

Im Stadtteil Löstertal sind alle Ortsteile betroffen, ferner Altland, Vogelsbüsch und Nuhweiler.

Bei Rückfragen stehen Ihnen die Herren Christian Brachmann von den Stadtwerken (06871 9012 12) und Heinz Dewald vom Gesundheitsamt (06861 80 409) zur Verfügung.


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