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Einfache Tipps für die „Stromspar-WG“

Lissy, Felix und Paul wohnen in einer Stromspar-WG. Dieses Szenario mit fiktiven handelnden Personen hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) entwickelt, um uns, der deutschen Bevölkerung, das Stromsparen  näher zu bringen. Dabei wird eingeräumt: „Wir alle verbrauchen Strom. Und kennen den einen oder anderen kleinen Trick, um Strom zu sparen…“ Offensichtlich ist sich also die oberste deutsche Umweltbehörde im Klaren darüber, dass die Bevölkerung das Stromsparen kennt, sie aber sozusagen „bei Laune“ gehalten werden soll, weiterhin Strom einzusparen. Umgekehrt bedeutet das: Es gibt noch ein Einsparpotential. Denn fest steht nach wie vor: Strom, der gar nicht verbraucht wird, muss auch nicht produziert werden – das ist der beste Schutz fürs Klima und die Umwelt.

„Aller Anfang ist leicht“ beginnt die Vorschlagsliste auf der Seite des Bundesumweltministeriums (http://www.bmub.bund.de/themen/klima-energie/energieeffizienz/foerdermittel-beratung/energiespartipps/stromspartipps/#c9875). Weil im Haushalt Elektrogeräte wie Waschmaschine, Kühlschrank, Backofen, Fernseher oder PC rund die Hälfte des Stroms verbrauchten, sollte man schon beim Kauf auf den Energieverbrauch achten, welcher auf dem EU-Energielabel angezeigt werde. Empfehlungen für energiesparende Geräte finde man unter www.ecotopten.de, www.blauer-engel-produktwelt.de oder bei der Stiftung Warentest unter www.test.de.Weiter geht es mit einem Befund, den Sie sicherlich auch schon kennen: „Sie brummen, leuchten, strahlen Wärme ab – obwohl sie eigentlich aus sind? Dann ziehen manche Geräte wie etwa Computer, Deckenfluter oder Espressomaschine immer noch Strom. Und das nicht zu knapp. Das beste Gegenmittel ist eine schaltbare Steckerleiste (…). Damit dreht man auch den besonders heimtückischen Stromfressern den Saft ab: Oft verbrauchen zum Beispiel PCs auch nach dem Herunterfahren Strom, obwohl gar kein Lämpchen leuchtet.“ Jetzt wird auf die Möglichkeiten einer so genannten Master-Slave-Steckdosenleiste verwiesen: „ Sie eignet sich, wenn mehrere Geräte zusammengeschlossen sind. Zum Beispiel Computer, Modem und Drucker. Oder Fernseher, Receiver und DVD-Spieler. Die Steckdosenleiste macht das eingesteckte Hauptgerät zum Master, der beim Ausschalten alle mit angeschlossenen Geräte (Slaves) vom Stromnetz trennt.“

Interessant ist auch: „Wer weiß schon, dass die Ladegeräte von Handy, Laptop oder Kamera auch Strom verbrauchen, wenn sie nicht laden? Man merkt es an der Wärme oder an einem ständigen Brummen des Geräts. Also immer den Netzstecker ziehen, sobald der Akku voll ist. Denn auch wenn die Ladegeräte im Ruhezustand nur wenig Strom aufnehmen, kommen in einem Jahr mit 8.760 Stunden einige Kilowattstunden zusammen.“ Schließlich gehört zu den ersten Stromspartipps auch die Empfehlung, effiziente Energiesparlampen und LEDs einzusetzen, weil sie deutlich weniger Strom verbrauchten als Glühlampen (!) und Halogenleuchten.Wir kommen gelegentlich auf die Tipps des BMUB zurück. Sie können ja schon mal überlegen, wie viele Gemeinsamkeiten die Stromspar-WG von Lissy, Felix und Paul mit Ihrer Familie oder WG hat.


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