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Verschiedene Besuche des Bundesumweltministeriums

Das BMUB ist 30 Jahre alt. Na und, wer oder was ist das überhaupt?, werden Sie vielleicht fragen. BMUB steht für Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Die Anfangsbuchstaben sind ja schon schlecht „auf die Reihe“ zu kriegen. Vielleicht wundert es sie aber auch, dass Umweltpolitik erst seit drei Jahrzehnten so ernst genommen wird, dass es ein Ministerium dafür gibt. Anlass sich zu wundern, hatten Sie aber auch dieser Tage. Da war die Bundesumweltministerin zu Besuch im Saarland, aber nicht etwa wegen aktueller Umweltprobleme in unserem Bundesland, sondern aus einem anderen Grund: „Für die Anfang Mai geborenen Schneeleoparden im Zoologischen Garten Neunkirchen hat sich Barbara Hendricks als Patin für die Namen Anusha und Askar entschieden. Schneeleoparden zählen nach der internationalen Roten Liste der Weltnaturschutzunion zu den stark gefährdeten Arten. Das BMUB setzt sich weltweit gegen Wilderei und den professionell organisierten Schmuggel mit Wildtierprodukten ein“, ist auf der offiziellen Seite des Ministeriums zu lesen (www.bmub.bund.de/presse, aufgerufen am 21.07.2016).

Wenn man so will, geht es bei diesen kleinen Schneeleoparden um Nachhaltigkeit. „Globale Nachhaltigkeitsziele“ waren am 19. Juli Thema. An diesem Tag legte die Bundesregierung den ersten deutschen Bericht zur Umsetzung der globalen, 2015 beschlossenen Nachhaltigkeitsziele vor, und zwar vor dem Nachhaltigkeitsforum der Vereinten Nationen in New York. Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, Rita Schwarzelühr-Sutter, sagte vor der Versammlung: „Wenn alle Menschen weltweit so leben würden wie die Deutschen, dann bräuchten wir drei Planeten. Das zeigt: Ein Weiter-so ist keine Option. Wir müssen unsere Lebensstile so ändern, dass sie die ökologischen Belastungsgrenzen der Erde respektieren. Die Nachhaltigkeitsziele bergen enorme Chancen für den globalen Umweltschutz, für die Wahrung des Friedens und für gesündere Lebensverhältnisse weltweit. Es geht um zukunftssichere Arbeitsplätze, bessere Ausbildung, die Einhaltung von Sozialstandards und die Wahrung der Menschenrechte“ (www.bmub.bund.de/presse/pressemitteilungen/pm/artikel/globale-nachhaltigkeitsziele-deutschland-stellt-sich-auf-den-pruefstand/?tx_ttnews%5BbackPid%5D=82).

Ein Besuch auf der Seite des BMUB macht also schnell klar: Das Thema Nachhaltigkeit hat viele Facetten und umfasst ein breites Spektrum - vom Bemühen um den Erhalt der Art Schneeleopard bis hin zu den ökologischen Belastungsgrenzen des Planeten Erde. Der Aspekt der Nachhaltigkeit reicht sogar auch bis in die Privatsphäre. Und deshalb bietet das BMUB auch eine ganze Reihe von sehr anschaulich präsentierten, leider seit 2013 nicht mehr aktualisierten, gleichwohl nützlichen Tipps für den Alltag. Alle Bereiche unseres modernen Lebens sind berücksichtigt: Vom Kochen und Waschen bis hin zur Unterhaltungselektronik und Computernutzung. Die meisten Tipps kennen Sie natürlich schon. Aber was sagen Sie dazu: „Eine einzige Suche mit herkömmlichen Internet-Suchmaschinen verbraucht so viel Strom wie eine Vier-Watt-Energiesparlampe in einer Stunde“? (www.bmub.bund.de/themen/klima-energie/energieeffizienz/foerdermittel-beratung/energiespartipps/stromspartipps/#c9875).

Wir kommen gelegentlich darauf zurück.

 


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