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Von wegen: Wissen, ist wenn man weiß, wo es steht...

Vielleicht ärgert sich gelegentlich jemand, wenn wir an dieser Stelle auf das Internet verweisen und zurückgreifen. Vielleicht fühlt er sich sogar genervt, wenn er sich nicht im weltweiten Netz bewegt. Es ist schließlich niemand verpflichtet, die (inzwischen kaum noch so genannten) „neuen Medien“ zu nutzen. Allerdings sind die Dinge im Fluss. Der gern benutzte Satz: „Wissen ist, wenn man weiß, wo's steht“, gilt auch nur noch bedingt. Und das hängt damit zusammen, dass die Möglichkeit an Informationen zu gelangen heute zweifellos besser denn je ist. Das gilt aber mehr für die Menge als für die Qualität. Und genau dies ist eines der Hauptprobleme der so genannten Informationsgesellschaft: Wer sagt mir, auf welche Information ich mich verlassen kann?

Nehmen wir ein Beispiel aus unseren Themenbereichen: Wenn Sie in der Suchmaschine Google den Begriff „Trinkwasser“ eingeben, erhalten Sie ungefähr eine Viertel Million Hinweise („Links“) auf Internetseiten zum Thema. Die Internet-Enzyklopädie Wikipedia steht ebenso weit vorne wie die Seite des Bundesumweltamtes. Aber wenige Links weiter erscheinen auch schon die Seiten von Unternehmen wie Nestlé und Siemens. Und zwischendrin stoßen Sie immer auch auf Seiten, die allerlei esoterisch angehauchte Botschaften zum Trinkwasser verbreiten. Kurzum: Es ist gar nicht so leicht, Information und kommerzielles Interesse oder fragwürdige Ansichten zu unterscheiden. Zur journalistischen Redlichkeit gehört es, Gegenrecherche zu betreiben, d. h. Antworten und Auffassungen zu hinterfragen, andere Informationen und Fakten einzuholen. Wenn dann alles miteinander auf Plausibilität verglichen ist, kann eine Information an die Öffentlichkeit.

Sicherlich kommt es trotz redlicher Recherche und gutem Willen hin und wieder zu falschen Meldungen. Und zu unserer offenen Gesellschaft gehört es auch, dass in öffentlicher Diskussion Korrekturen an Auffassungen vorgenommen werden, die für sicher gehalten wurden. Übertragen auf unsere kleinen Beiträge im Amtlichen Bekanntmachungsblatt und auf die Informationen, die Sie sonst von Ihren Stadtwerken bekommen, versichern wir Ihnen: Wir haben anständig recherchiert und wollen Sie nicht täuschen. Gelegentlich folgen wir schlicht unserer Mitteilungspflicht, die wir als kommunales Versorgungsunternehmen gegenüber der Bevölkerung haben. In vielen anderen Fällen aber möchten wir Informationen an Sie weitergeben, die wir für Sie recherchiert und damit die Komplexität und Fülle überschaubarer gemacht haben.

Nicht zuletzt geht es darum, dass Sie über alle Themenbereiche, die Versorgung betreffen, nicht nur gut Bescheid wissen, sondern selber auch so sicher in Ihrem Wissen sind, dass Ihnen künftig niemand mehr ein X für ein U vormachen kann bzw. dass Sie sich selbst ein Bild machen können und in der Lage sind, gezielt eigene Nachforschungen anzustellen – ob via Internet oder auf traditionellen Wegen. Deshalb veröffentlichen wir Artikel wie diesen, deshalb sind wir jederzeit für Sie da, wenn Sie eine individuelle Information möchten. Für alle, die das Internet nutzen, haben wir unsere Homepage unter www.stadtwerke-wadern.de eingerichtet. Dort finden Sie sowohl aktuelle Nachrichten als auch jede Menge Hintergrundinformation, Tipps und Hinweise auf weitere Informationsquellen. Sie werden staunen, was Sie dort alles erfahren können und wie nützlich diese Informationen für Sie persönlich sein können. Aber – wie gesagt – wenn Sie maßgeschneiderte Antworten auf Ihre speziellen Fragen haben möchten, sprechen Sie uns an!


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