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Leitungswasser ist gut für Leib und Umwelt

Nicht wenige von uns sind von sich selber enttäuscht, weil sie ihre Fastenvorsätze wieder einmal nicht eingehalten haben. Wir wollen Ihre möglichen Selbstvorwürfe nicht noch verstärken, sondern Sie auf etwas hinweisen, was Sie vielleicht noch nicht wissen oder bisher nicht so ganz ernst genommen haben: Unser gutes Leitungswasser kann Ihnen auf dem Weg zu Ihrem Wunschgewicht sehr behilflich sein. Es kann Ihnen auch helfen, einen achtsamen Umgang mit ihrem Körper, dem eigenen Leib also, einzuüben. Das beginnt - so unser Vorschlag - bereits nach dem Aufstehen mit einem guten Schluck Wasser aus der Leitung, um den Flüssigkeitsverlust während der Nacht auszugleichen. Manche Zeitgenossen schwören auf warmes Wasser auf  nüchternen Magen, andere bevorzugen kaltes Wasser, um ihre Verdauung und sonstige Lebenskräfte auf Trab zu bringen. Jeder muss selbst ausprobieren, was für Ihn am besten ist.

Außerdem brauchen Sie als Leitungswassertrinker weder Flaschen noch andere Behältnisse zu schleppen. Und der Transport entfällt, der unter Umständen mit vielen Kilometern auf unseren Straßen verbunden ist, inklusive Energieverbrauch, Umweltverschmutzung und Klimaschädigung. Das Leitungswasser ist also - wenn man so will - gut für Leib und Umwelt. Somit stimmt es in mehrfacher Hinsicht, dass Trinkwasser für die Gesundheit bedeutsam ist. Für unsere Umwelt, eine gesunde Ernährung und fürs Wohlfühlen überhaupt bietet es mehr Möglichkeiten, als man auf den ersten Blick vermutet.

Trinkwasser, das bestüberwachte Lebensmittel, ist der beste Durstlöscher, der sich denken lässt. Denn es hat überhaupt keine Kalorien. Von Wasser nehmen Sie also gewiss nicht zu. Im Gegenteil: Es kann ihnen sogar helfen, wenn Sie abnehmen und auf Dauer Ihr Gewicht halten wollen. Fachleute sprechen hier vom "thermogenen Effekt". Damit ist gemeint: Das Trinken von Leitungswasser erhöht den Energieumsatz im Körper und kann helfen, angesammeltes Fett zu verbrauchen. Wer dazu noch Sport treibt, verstärkt diesen Effekt noch. Die Ergebnisse einer Studie an der Charité in Berlin deuten außerdem darauf hin, dass im Unterschied dazu Wasser, das viele Mineralien enthält, eher einen geringeren thermogenen Effekt hat. Leitungswasser hingegen darf gemäß den gesetzlichen Bestimmungen keinen zu hohen Mineraliengehalt haben. Deshalb empfiehlt es sich für alle, die ihren Energieumsatz erhöhen und dadurch ihr Wohlfühlgewicht erreichen und halten wollen als tagtäglicher Begleiter.

Was die richtige Trinkmenge pro Tag angeht, achten Sie am besten wieder auf die Signale Ihres Körpers und trinken Wasser immer dann, wenn Sie Durst verspüren, durchaus auch während des Essens. Oft wird geraten, etwa eine halbe Stunde vor dem Essen bis zu einem halben Liter nicht ganz eiskaltes Leitungswasser zu trinken. Dagegen sollte man direkt nach dem Essen lieber nichts trinken, damit der Magen die Nahrung gut verdauen kann. Menschen, die auf Medikamente angewiesen sind oder wenig Obst und Gemüse essen, haben unter Umständen einen höheren Wasserbedarf. Ebenso natürlich jeder, der körperlich hart arbeitet oder Sport treibt. Wer unsicher ist, spricht am besten einmal mit seinem Arzt.


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