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Warum sind Sie Kunde der Stadtwerke?

Heute bitten wir Sie um etwas Fantasie. Stellen Sie sich doch bitte mal den folgenden Dialog - wenn Sie so wollen, ein "Kundengespräch" - in einer alltäglichen Situation vor und übernehmen Sie bitte selbst die Rolle, die am besten zu Ihnen passt.

Freund/in:

"Warum bist du denn noch bei den Stadtwerken. Es gibt doch billigere Anbieter!"

Kunde /in:

"Was heißt billiger! Wenn du schon deine wertvolle Zeit mit der Suche nach Alternativen verbringst, guckst du dann auch ins Kleingedruckte?"

Freund/in:

"Ja, ich weiß... Aber wichtig ist doch, was du z. B. für die Kilowattstunde zahlst."

Kunde/in:

"Genau! Deshalb muss man auf Kosten achten, die nicht im Preis der Kilowattstunde stecken, oft für irgendwas, was auf den ersten Blick nicht ersichtlich ist. Außerdem verlangen manche Anbieter Vorauszahlungen. Es ist schon öfter vorgekommen, dass Firmen Pleite gingen und die Kunden, die Vorauszahlungen geleistet hatten, in die Röhre blickten! - Und wer versorgt dich dann?"

Freund/in:

"Das ist gesetzlich geregelt: In einem solchen Fall müssen die Stadtwerke die Versorgung übernehmen."

Kunde/in:

"Siehst Du! Das spricht ja zumindest nicht gegen die Stadtwerke..."

Freund/in:

"Es ändert aber nichts daran, dass es anderswo günstigere Tarife gibt."

Kunde/in:

"Das kann, muss aber nicht sein. Vielleicht bist Du nicht in dem Tarif eingruppiert, der für Dich und deine Situation am besten ist! Da würde ich auf jeden Fall mit den Leuten von den Stadtwerken reden vor einem Anbieterwechsel."

Freund/in:

"Aber die Sache mit den Abschlägen gefällt mir auch nicht. Als die letzte Jahresverbrauchsabrechnung kam, musste ich auf einen Schlag eine Menge Geld nachzahlen."

Kunde/in:

"Das hast du selber in der Hand. Wenn du weißt, dass Dein Haushalt mehr verbraucht (z. B. weil eine Person mehr im Haushalt ist oder Geräte hinzugekommen sind, die viel verbrauchen, dann kannst du deine Vorauszahlungen anpassen lassen, und dann ist die Überraschung nicht so groß, wenn die Rechnung kommt."

Freund/in:

"Zahlen muss ich aber trotzdem!"

Kunde/in:

"Ja; natürlich. Aber überleg dir doch auch einmal, an wen du zahlst! Die Stadtwerke zahlen in unserer Stadt Steuern, insbesondere Gewerbesteuern, die der Stadt als Einnahmen zufließen. Diese Mittel kommen den Bürgen - also auch dir - zugute. Das ist anders bei einem Anbieter aus Hintertupfingen."

Freund/in:

"Jetzt fehlt nur noch das Arbeitsplätze-Argument. Aber so viele sind das gar nicht!"

Kunde/in:

"Es sind gar nicht wenige, denen die Stadtwerke Brot und Arbeit geben. Und junge Leute können hier ihre Praktika absolvieren, die sie für ihre Schulausbildung brauchen."

Freund/in:

"Das alles hat aber mit der europaweiten Liberalisierung des Marktes nicht zu tun!"

Kunde/in:

"Da muss ich Dir Recht geben. Der Markt bringt allerdings nicht nur Vorteile. Auch die Stadtwerke sind zur Sparsamkeit verpflichtet. Trotzdem betreiben sie in einem gewissen Rahmen noch Sponsoring, indem sie Vereine und Veranstaltungen fördern. Der Anbieter aus Hintertupfingen auch?"

Freund/in:

"Das kann man ja nicht verlangen, wenn eine Firma gar keinen Bezug zum Ort hat!"

Kunde/in:

"Eben! Unserer Stadtwerke gehören einfach zu unserem Alltag, sind für uns Kunden da. Stell dir mal vor, mit der Abrechnung stimmt was nicht oder du willst wissen, wie du Strom effizienter nutzen oder den Erdgasanschluss am Haus aktivieren kannst oder was auch immer. Meinst Du, die freundliche Automatenstimme aus Hintertupfingen würde dir helfen?"

Freund/in:"???"

Kunde/in:

"Darum bin ich Kunde der Stadtwerke und werde es bleiben."


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