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Bundesstelle kümmert sich um immer bessere Energieeffizienz

"Der stete Tropfen höhlt den Stein", sagt ein Sprichwort. Mit dem Klimaschutz und der Energieeffizienz ist es so ähnlich. Aber bitte nicht als Sarkasmus verstehen, so als habe die ständige Aufforderung zum Energiesparen den unguten Effekt, dass man das alles einfach nicht mehr hören kann und munter weiter Energie verschwendet! Nein, hier meinen wir es positiv: Die kontinuierliche Information hat zweifellos zu mehr Energieeffizienz sowohl beim Verhalten der Verbraucher als auch bei der Entwicklung von sparsamen Geräten und Technologien auf dem Markt geführt. Unlängst haben wir uns an dieser Stelle ja bereits darüber Gedanken gemacht und sind zu dem Schluss gekommen, dass sich Industrie und die Gerätehersteller nicht nur durch gesetzliche Vorgaben lenken lassen, sondern auch durch das Verhalten bzw. die Erwartungen der Endverbraucher.

Dennoch funktioniert bekanntlich kaum etwas automatisch, und es ist meistens hilfreich, wenn öffentliche Institutionen einen Prozess steuern und begleiten. Mitunter sind diese Einrichtungen jedoch kaum bekannt. So mag es auch im Falle der Bundesstelle für Energieeffizienz (BfEE) sein. Diese wurde, wie es auf der Homepage des BfEE www.bfee-online.de, auf die wir uns hier und im Folgenden beziehen, (in leider etwas bürokratischer Ausdrucksweise) heißt, "innerhalb des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Januar 2009 eingerichtet. Die Grundlage bildete die Richtlinie der Europäischen Union über Endenergieeffizienz und Energiedienstleistungen (2006/32/EG), die die Mitgliedstaaten dazu verpflichtete, eine oder mehrere Stellen zur Aufsicht über die Erreichung der in der Richtlinie festgelegten Ziele zu gründen."

Ziel ist es, nach Vorgaben der EU die Energieeffizienz in Deutschland zu steigern. Dies soll grundsätzlich durch wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen beim Endkunden erreicht werden. Die BfEE beobachtet und bewertet den Energiedienstleistungsmarkt in Deutschland, erarbeitet Vorschläge zum weiteren Vorgehen, entwickelt Förderprogramme des Bundes und informiert die Öffentlichkeit, Kommunen und Marktteilnehmer. Letzterem dient nicht zuletzt eine Anbieterliste (www.bfee-online.de/bfee/anbieterliste/index.html). In diese Liste können sich Anbieter von Energiedienstleistungen und Energieeffizienzmaßnahmen eintragen lassen. Und Sie als Verbraucher können gezielt nach Anbietern in Ihrem Postleitzahlengebiet suchen. Der allgemeinen Information dient darüber hinaus ein Informationsportal der Deutschen Energie-Agentur (dena), auf welches wir für unsere kleinen Artikel des Öfteren zurückgreifen.

In dem Flyer, mit dem sich das BfEE vorstellt, ist zu lesen: "Energieeffizienz bedeutet keineswegs Verzicht, sondern einen intelligenteren und sparsameren Umgang mit Energie. Dabei existieren in der Regel vielfältige Möglichkeiten für eine wirtschaftlich sinnvolle Realisierung. Einen zentralen Schlüssel stellen hierfür Energiedienstleistungen (d. h. insbesondere Energie-Contracting, Energiemanagement und Energieberatung) dar. Obwohl auch hierzulande angesichts der verfügbaren Technologien und des vorhandenen Know-Hows noch viele Verbesserungspotentiale existieren, verfügt Deutschland bereits heute über den größten und einen der am weitest entwickelten Märkte für Energiedienstleistungen in Europa."


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