Sie sind hier: SWW Wadern 
Inhaltsbereich

Von Filtern im Kopf und im Haushalt

Die Älteren erinnern sich an den lustigen Schlager: "Wasser ist zum Waschen da, falleri und fallera, Auch zum Zähneputzen kann man es benutzen. Wasser braucht das liebe Vieh, fallera und falleri. Selbst die Feuerwehr benötigt Wasser sehr". So sangen "Die drei Peheiros",  ein Gesangstrio, das in den 1950er- bis 1970er-Jahren in Rundfunk, Fernsehen und Schlagergeschäft unterwegs war.  Mag der Erkenntniswert dieses Textes auch vergleichsweise gering sein, so weist er doch auf die vierfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Wasser hin. Je nach Interessenlage tun sich sogar ganze verzweigte Wissensgebiete zum Thema Wasser auf, wenn (in welcher Richtung auch immer) recherchiert wird.

Ausführlich können Sie sich unter anderem im Internet informieren, wenn Sie die Suchbegriffe "Trinkwasser" oder "Leitungswasser" eingeben. Auch eine Suche nach "Trinkwasserverordnung" oder "Wasserhärte" verspricht ihnen ausführliche, teilweise auch den Ansprüchen von Fachleuten genügende Informationen. Natürlich sind Sie letztlich selbst aufgefordert, zu unterscheiden, welche Information für Sie brauchbar ist. Mitunter ist es gar nicht so leicht für den "User" im Netz bzw. den Trinkwasserverbraucher, seriöse Beiträge von Unsinn zu unterscheiden. Sie müssen auch  selbst erkennen, wo und wann es lediglich um kommerzielle Interessen geht. Denn das Internet filtert die Einträge nicht oder zumindest nicht so, dass geschäftliche Absichten immer klar von sachlicher Information getrennt würden.

Ihr gesunder Menschenverstand ist - trotz aller Unübersichtlichkeit - ein brauchbarer Filter, um gute von schlechten Informationen zu unterscheiden. Wenn Sie darüber hinaus fachmännischen Rat benötigen, helfen wir Ihnen gerne weiter. Apropos Filter: Für das Wasser, das wir Ihnen durch die Leitung ins Haus liefern, brauchen Sie weder einen Filter noch eine wie auch immer genannte Aufbereitungsmethode. Unser gutes  Leitungswasser können Sie für ohne Aufbereitung trinken.  Die Qualität des Trinkwassers wird besser überwacht als bei den allermeisten anderen Getränken und Lebensmitteln. Wenn Sie also im Internet oder im Handel auf Filtersysteme und Geräte stoßen, die eine Qualitätssteigerung fürs Wasser in Aussicht stellen, lassen Sie die Finger davon.

Nur in Ausnahmefällen, die in unserem Versorgungsgebiet nicht gegeben sind, mag eine Aufbereitung von Leitungswasser sinnvoll sein - abgesehen vielleicht von sehr alten Hausinstallationen. Bekanntlich ist das Versorgungsunternehmen für die Qualität des Leitungswassers nur bis zur Wasseruhr zuständig. Wer dennoch das Wasser mit zusätzlichen Geräten behandelt, riskiert sogar eine Verschlechterung der Qualität. Denn nicht nur bei den hohen Temperaturen im Sommer können Keime in so ein Gerät geraten, besonders wenn Wasser im Vorratsbehälter stehen bleibt. Gefahren drohen auch, wenn die Gerätewartung nicht sorgfältig oder zu selten gemacht wird. Kurzum: Es ist eher schlecht als recht, Haushaltswasserfilter und Aufbereitungsgeräte einzusetzen.


Rechter Inhaltsbereich