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Checken Sie, was Sie noch tun können!

Unlängst hatten wir Sie auf die Internet-Lehrbuchsammlung "wikibooks" und dort auf das Ratgeberbuch zum Energiesparen (www.de.wikibooks.org/wiki/Energiesparen) aufmerksam gemacht. Wir räumten ein, dass die meisten von uns nach ihren Möglichkeiten bereits sehr viel zum Klimaschutz und Energiesparen beitragen. Trotzdem kann es sich sicherlich auch für Sie lohnen, einmal zu checken, welche Verhaltensweisen Sie bereits in Ihren Alltag eingebaut haben und welche Tipps noch hilfreich sein könnten. Die genannte Internetseite vermerkt für den Bereich "Küche und Bad" eine Reihe Tipps, die wir Ihnen hier etwas überarbeitet vorstellen möchten.

1. Nach dem Kochen und Braten sollten Sie in Pfannen und Töpfe etwas kaltes Wasser geben, damit Kochreste und Fette nicht trocknen. Die vorhandene Restwärme reicht, um das Wasser zu erwärmen und den Bodensatz einzuweichen oder schon zu lösen. Dies spart Energie und Zeit! "Aber Vorsicht", wird gewarnt, "ist die Pfanne noch sehr heiß, kann die schnelle Verdampfung des zugegebenen Wassers dazu führen, das Fetttröpfchen in die Luft geschleudert werden. Diese entzünden sich von selbst und führen so zu einer Stichflamme. Lassen Sie daher immer Ihre Pfanne kurze Zeit etwas abkühlen, bevor Sie Wasser hineingeben."

2. Bekanntlich lohnt es sich vor allem, nicht unnötig warmes Wasser laufen zu lassen. Beim Duschen z. B. können Sie während des Einshamponierens und Einseifens das Wasser abdrehen und schon vor Beenden der Dusche das Warmwasser ganz zurückdrehen.

3. Mikrowellenherde sind zweifellos vielseitig, haben jedoch energetische Wirkungsgrade von lediglich 60 Prozent. Daher sollte Wasser ab etwa 0,3 Liter in einem Wasserkocher erhitzt werden, welcher einen wesentlich höheren Wirkungsgrad hat.

4. Auch auf dem Herd dauert Wasserkochen vergleichsweise lange. Ein Wasserkocher ist schneller und energieeffizienter. Daher lohnt es sich meist, auch kochendes Wasser aus dem Wasserkocher direkt in den Topf zu gießen, wenn man z. B. Nudeln kochen will.

5. Wenn Sie einen Elektroherd benutzen, wissen Sie ja, dass Sie viel Energie sparen, wenn Sie am Herd schon vor Ende der Zubereitung die Platten oder den Backofen abschalten; denn die Restwärme reicht zum Beendigen des Garprozesses.

6. Sie haben Ihre Küchenausstattung bestimmt auch schon so abgestimmt, dass Töpfe und Pfannen komplett auf der Platte stehen und nicht unnötig Energie verloren geht, weil die Herdplatte nicht ganz ausgenutzt wird.

7. Eine kluge Anschaffung ist nach wie vor ein Schnellkochtopf, denn er kommt mit wesentlich weniger Energie aus als ein gewöhnlicher Topf. Das liegt daran, dass der heiße Wasserdampf im Topf bleibt und der Siedepunkt des Wassers durch den hohen Innendruck auf 120°C steigt. So werden Speisen schneller gar.

8. Aus gutem Grund ist in modernen Küchen eine Geschirrspülmaschine fast schon Standard: Tests haben ergeben, dass sie deutlich weniger Wasser, Heizenergie und Spülmittel verbraucht, als beim Spülen von Hand. Bei Wikibooks heißt es: "Selbst mit Einbeziehung der Herstell- und Transportenergie sind Sie bei einer Lebensdauer von zehn Jahren auf der ökologisch und ökonomisch besseren Seite."

9. Gewohnheiten lassen sich ändern, z. B. beim Backen: Das Vorheizen von Backöfen ist meistens nicht mehr erforderlich, da die Aufheizzeiten neuer Backöfen äußerst gering sind. Besser ist es, das Backgut etwas länger im Ofen zu lassen.

Wie gesagt: Bitte denken Sie darüber nach, was Sie bereits tun und was Sie noch tun können, um Energie und Geld zu sparen.


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