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Mit unserem Wasser kommen Sie gut durch den Sommer

Dass wir gutes Trinkwasser haben, wissen Sie. Wie viel Sie davon trinken sollen, können wir Ihnen nicht abschließend beantworten. Die Menge Flüssigkeit, die der Körper braucht, ist abhängig von eben diesem Körper. Man kann nur Durchschnittswerte ansetzen. Der menschliche Körper besteht im Schnitt zu 65 Prozent aus Wasser. Dieser Anteil variiert abhängig von der allgemeinen Konstitution, dem Alter, dem Gesundheitszustand und den Lebensgewohnheiten. Klar ist indessen, dass der Wasseranteil im Körper einigermaßen konstant bleiben sollte. Der Fachbegriff für (erheblichen) Flüssigkeitsmangel im Körperhaushalt lautet Dehydrierung. Darin steckt das griechische Wort "Hydor" für Wasser, und das lateinische "de" zeigt an, dass etwas weggenommen wird. Auf gut Deutsch spricht man von Austrocknung. Es gibt Krankheitsbilder, die eine Dehydrierung zur lebensbedrohlichen Folge haben können. Doch auch für Gesunde stellt eine Dehydrierung eine ernsthafte Gefährdung dar, besonders jetzt im Sommer.

Das Beste an der Dehydrierung ist, dass wir sie ganz einfach vermeiden können - richtig: durch Trinken, d. h. eine ausreichende Aufnahme von Flüssigkeiten. Dass von Hydor, also Wasser schon im Fachbegriff die Rede ist, gibt den entscheidenden Hinweis. Auch gut ist, dass wir Durst empfinden. Allerdings sind sich die Fachleute nicht einig. Die einen meinen, es reiche, wenn man dann trinke, wenn man tatsächlich durstig ist. Die anderen (und das sind mehr) argumentieren, es sei wichtig, schon bevor sich der Durst einstellt, genug zu trinken. Auf diese Weise könnten Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwächen und Kopfschmerzen, die Indizien für zu wenig Wasser im Körper seien, vermieden werden. Sie müssen Ihre eigene Balance finden!

Auch bezüglich der Trinkmenge gehen die Meinungen auseinander. Von mindestens 1 bis 1,5 Litern bis zu 2,5 oder 3 Litern gehen die Angaben. Und während es früher durchweg hieß, dass Harn treibende Getränke wie Kaffee und schwarzer Tee nicht mitgezählt werden dürften, liest man heute, dass diese durchaus zur empfohlenen Trinkmenge gehörten. Wer gerne rechnet, kann sich auch an den Expertenrat halten, pro Kilo Körpergewicht etwa 30 bis 35 Milliliter Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Aber wenn Sie so anfangen, nimmt das Rechnen kein Ende. Denn auch durch die Speisen, die wir essen, nehmen wir Flüssigkeit auf, insbesondere in Obst und Gemüse. Und dann müssen Sie mit ins Kalkül nehmen, was Sie an Schweiß, Urin und Stuhl ausscheiden. Klar ist indessen: Wenn wir viel schwitzen, müssen wir mehr trinken. Das kann durch Krankheit (Fieber) bedingt sein oder durch körperliche Betätigung, Sport und Hitze. Dann sind schnell ein oder bis zu drei Liter mehr als üblich empfehlenswert.

Und jetzt zu der Frage, was wir trinken sollten. Limonaden und Fruchtsäfte, Milch, Bier und Wein sind zum Durststillen weniger gut geeignet als Wasser. Sie führen dem Körper unter anderem jede Menge Kalorien zu. Doch selbstverständlich muss darauf nicht gänzlich verzichtet werden, sie können ja durchaus anderen guten Zwecken dienen. Trinken Sie, worauf Sie Lust haben, achten Sie darauf, wie es Ihnen bekommt. Auf jeden Fall sollte viel einfaches Wasser dabei sein. Der alte Tipp, gleich nach dem Aufwachen ein großes Glas Wasser zu trinken, um den Stoffwechsel in Gang zu halten, hat nichts von seiner Richtigkeit verloren - genauso wie der gute Rat, wenn es heiß ist, nicht zu kalt zu trinken. Kalte Getränke kann der Körper nicht so schnell aufnehmen. Unser gutes Trinkwasser ist ideal. Es hat keine Kalorien und ist das bestüberwachte Getränk, das es gibt. Und sollte sich bei der Hitze doch einmal eine Dehydrierung durch starken Durst, Schwindel, und Übelkeit andeuten, wird empfohlen, in den Schatten zu gehen, die Füße hochzulegen, langsam nicht zu kaltes Wasser zu trinken, eventuell kühle, feuchte Tücher auf den Kopf und in den Nacken zulegen.

Kommen Sie gut durch den Sommer!


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