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Der Lampenmarkt ist in Bewegung

Mitunter hat es den Anschein, als ob die Frage nach der Beleuchtung eine Glaubensfrage wäre. Da sind die einen, die immer noch der Glühbirne nachtrauern, die bis 2016 endgültig Geschichte sein soll. Es sei denn, ihre Anhänger haben Vorräte gehortet. Dabei verwendet die herkömmliche Glühbirne lediglich fünf Prozent der eingesetzten Energie für Licht, der Rest wird unnötigerweise in Wärme umgewandelt. Diese Energieverschwendung war bekanntlich das Hauptargument für die EU, die Glühbirnen zu verbieten. Die Fraktion der Traditionalisten unter den Beleuchtern schrumpft inzwischen. Doch auch die einst flammenden Verfechter der Energiesparlampen verlieren an Boden. Dennoch können Sie mit Recht behaupten, dass Energiesparlampen weitaus effizienter sind als herkömmliche Glühbirnen und für viele Einsatzzwecke sehr gut geeignet sind. Auch die Formenvielfalt der Energiesparlampen lässt anders als früher heute kaum zu wünschen übrig.

Allerdings hat der Ruf der Energiesparlampen Schaden genommen wegen des in ihnen enthaltenen Quecksilbers. Die Verbraucherzentrale des Saarlandes stellt jedoch klar, dass selbst wenn die Energiesparlampe zerbricht die Quecksilberkonzentration unter den erlaubten Grenzwerten an Arbeitsplätzen (bemessen an einer Woche mit 40 Arbeitsstunden) bleibe. Für das Beseitigen einer kaputten Lampe würden nur wenige Minuten gebraucht, und den Raum könne man lüften, so dass die Belastung deutlich geringer sei. Gleichwohl gibt die Verbraucherzentrale eine Reihe von Tipps für die Beseitigung der zerbrochenen Energiesparlampe.

Ist die Lampe auf einem wischbaren Boden zerbrochen, sollte zuerst den Raum 15 Minuten gut lüften und ihn so lange verlassen. Beim anschließenden Reinigen sollten die Fenster geöffnet bleiben. Ein Staubsauger könnte das Quecksilber aufwirbeln. Besser sei es, die Glassplitter mit einem Stück Karton oder steifem Papier zusammenzukehren; am besten trage man dabei Gummihandschuhe. Weiter wird empfohlen, die größeren Stücke der kaputten Energiesparlampe vorsichtig in ein luftdicht verschließbares Konserven- oder Einmachglas zu tun. Auf glatten Böden sollte man den Staub und die restlichen Glassplitter mit feuchten Papiertüchern aufwischen und diese danach ebenfalls in das Gefäß geben. Das Ganze gehöre - ebenso wie verbrauchte Energiesparlampen - nicht in den Hausmüll, sondern müsse an der örtlichen Sammelstelle abgegeben werden. Bei zerbrochenen Energiesparlampen auf Teppichen und Polstern sollte man hingegen keine feuchten Tüchern zum Abwischen benutzen, sondern nach dem Aufsammeln der größeren Teile Klebeband verwenden, um die Splitter und Stäube aufzunehmen. Auch in diesem Fall empfehle sich ein luftdichtes Gefäß, um das Klebeband mit den Resten der Lampe aufzunehmen. Erst danach könne der Staubsauger eingesetzt werden, wobei während des Saugens und danach der Raum gut gelüftet werden müsse. (Siehe: www.vz-saar.de/SES18510781/entsorgung-ausgedienter-lampenBeleuchtung - hell und trotzdem sparsam, aufgerufen am 23. Juni 2015.)

Sicherlich liegt es nicht allein an dem Quecksilber in Energiesparlampen, weshalb die Fangemeinde der Lampen mit LED (Licht emittierenden Dioden) immer größer wird. Die Formenvielfalt scheint grenzenlos und der geringe Stromverbrauch trotz sehr guter Lichtausbeute unschlagbar. Allerdings sind wir Verbraucher stärker denn je gefordert, selber die richtige Entscheidung zu treffen. Musste man früher lediglich überlegen, ob die Wattzahl ausreicht für den gewünschten Einsatzort, gilt es nun neben der Leistungsaufnahme und Helligkeit auch auf die Farbwiedergabe und Lichtfarbe und je nach gewünschtem Einsatz auch auf die Temperaturempfindlichkeit und Dimmbarkeit zu achten. Darüber erfahren Sie demnächst mehr an dieser Stelle.


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