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Kochen mit Gefühl - und mit Erdgas

Böse Zungen behaupten, wer ein Rezept braucht, kann gar nicht kochen. So eine Haltung ist sicherlich übertrieben. Das würde ja bedeuten, dass alle die Menschen, für die in Illustrierten, auf Internetseiten und im Familien- und Bekanntenkreis Rezepte veröffentlicht und getauscht werden, nicht kochen könnten! So verhält es sicherlich nicht. Und doch: Wer im Kochen erfahren ist, kann intuitiv das Richtige tun. Das kennen wir doch von den Großmüttern: Wenn man die fragt, wie viel Mehl oder Hefe oder Wasser benötigt werden, bekommt man keineswegs präzise Mengenangaben, sondern Auskünfte wie: "Das sieht Du doch", "Das merkst Du dann" oder "Bis es langt"... Wer so spricht, braucht kein Rezept, sondern hat Mengen und Zeiten "im Gefühl".

Wie gesagt, um das Kochen derart im Gefühl zu haben, muss man schon eine Menge Erfahrung gesammelt haben - übrigens positive ebenso wie schlechte! Und um diese Erfahrung zu sammeln, muss man vor allen Dingen eins: Probieren! Auf diese Weise findet man nicht nur heraus, was sich bewährt und was man besser sein lassen sollte, sondern man kann in Zukunft auch abschätzen und voraussehen, was geschieht, wenn man das eine oder andere Gewürz hinzu tut oder einmal weniger Zucker und Butter einsetzt usw. Nur wer schon hinreichend oft gekocht und probiert und nicht zuletzt: gegessen hat, kann abschätzen, was passiert und wie es schmecken wird, wenn er z. B. Estragon zum Braten gibt. Oder wie es ist, ein Stück Fleisch nicht wie gewohnt lange zu schmoren, sondern bei großer Hitze schnell zu braten.

Für alle, die auf diese Weise Erfahrungen sammeln wollen, aber auch (vielleicht: vor allem) für die erfahrenen Köchinnen und Köche, die weiter kreativ sein und experimentieren wollen, empfiehlt sich ein Erdgasherd. Denn auf der Erdgasflamme hat man immer die Temperatur, die gerade benötigt wird, mit der gut zu regulierenden Flamme kann sehr schonend gekocht werden, oder es lässt sich schnell herausfinden, ob mehr oder weniger Hitze dem Gericht guttut. Die Hitze lässt sich an jeder Kochstelle präzise regeln, die gewünschte Leistung steht sofort zur Verfügung und lässt sich stufenlos nach Gefühl drosseln oder steigern. Dadurch können Kochzeiten kürzer werden. Vorheizen ist nicht nötig, und nach dem Abschalten geht keine Energie durch unerwünschtes Nachheizen verloren. Die heiße Flamme kommt direkt am Topfboden an, egal ob es Edelstahl, Gusseisen, emailliertes Blech, Aluminium oder Kupfer ist. Im Hinblick auf die Sicherheit gilt: Moderne Erdgasherde verfügen über automatische Zündeinrichtungen, und an jeder Kochstelle über eine Vorrichtung, die bei Verlöschen der Flamme die Gaszufuhr sofort absperrt.

Dies alles mögen die Gründe dafür sein, dass immer mehr Haushalte im Lieferbereich unserer Stadtwerke Erdgas nicht nur zum Heizen und zur Warmwasserbereitung beziehen, sondern auch zum Kochen! Mit einem Erdgasherd können zudem die Verbrauchskosten beim Kochen um bis zu 75 Prozent gesenkt werden. Darüber hinaus lässt sich etwas mehr als die Hälfte Kohlendioxid einsparen. Somit unterstützt jeder Erdgasherd die Bemühungen um den Klimaschutz. Und bekanntlich kommt das Erdgas ganz bequem aus der Leitung: Umwelt schonend, sauber und sicher.


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