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New York beginnt in der eigenen Waschküche

Jetzt war Weltklimagipfel in New York.

Die Austragungsorte wechseln, die handelnden Personen teilweise auch, aber die Hauptthemen bleiben die fortschreitende Erderwärmung und Maßnahmen zum Klimaschutz. Angesichts vieler doch eher ergebnislos gebliebener Weltklimagipfel waren die Erwartungen an das Treffen in New York selbst bei Optimisten nicht frei von Skepsis. Manche Befürchtung hat sich bewahrheitet, aber immerhin gibt es ein paar hoffnungsvolle Anzeichen. Das haben Sie sicherlich in den Medien verfolgt. Wir wollen es an dieser Stelle damit belassen.

Inzwischen leugnet kaum noch jemand, dass unser Klima nicht in Ordnung ist und dass unser Lebenswandel eine Rolle dabei spielt. Und wenn sich die Experten und die Politiker schon schwer damit tun, die Weichen entscheidend umzustellen, dann bleibt - so gering die positiven Effekte auch vielleicht sein mögen - die Verantwortung bei uns selber, jedenfalls für unseren kleinen Einflussbereich. Somit sind wir auf unser Verhalten im Alltag verwiesen, selbst angesichts der globalen Dimension des Klimawandels. Nehmen wir beispielsweise so alltägliche Vorgänge wie das Wäschewaschen. Hier gibt es nicht unerhebliche Potenziale.

Das EU-Label hilft beim Gerätekauf. Aber ganz einfache Tipps helfen ebenfalls das Klima zu schützen. Wer die Wäschetrommel stets richtig füllt, spart nach einigen Durchgängen einen ganzen Waschgang ein. Wenn doch einmal dringend etwas gewaschen werden muss, obwohl die Trommel nur halb voll ist, kann man die Spartaste an den modernen Waschmaschinen benutzen. Die altbewährten Methoden, Schmutzflecken sofort zu beseitigen oder vor der Wäsche mit Gallseife vorzubehandeln bzw. stark verschmutzte Wäsche einzuweichen, helfen ebenfalls. Denn damit wird vermieden, Textilien ein zweites Mal waschen zu müssen. Das spart natürlich viel Strom und Wasser - und Waschmittel! Sie können getrost auch mit niedriger Temperatur waschen, um Energie zum Aufheizen des Wassers einzusparen. Die modernen Waschmittel bringen dann durchweg die gleiche Leistung.

Weiter geht es mit dem Trockenen. Die Wäsche im Freien aufzuhängen ist zweifellos die energiesparendste Variante. Aber das Wetter spielt nicht immer mit. Dann benutzt man gerne einen Wäschetrockner. Damit er effizient arbeitet, sollten Sie nach jedem Trocknungsgang Flusen aus dem Luftfilter und, soweit möglich, den Kondenswasserbehälter leeren. Dann hat der Trockner weniger Arbeit und braucht weniger Energie. Wer die Wäsche vor dem Trocknen gründlich schleudert, kommt mit bis zu einem Drittel weniger Energie für den Trockner aus, weil das Gerät ja weniger Wasser entfernen muss. Dafür ist keine extra Schleuder nötig; die Waschmaschinen haben meist mehrere Schleudergänge. Übrigens sollte der Trockner nach Möglichkeit dasselbe Fassungsvermögen wie die Waschmaschine haben! Und noch ein Tipp: Richten Sie es möglichst so ein, dass Sie Ihre Wäsche direkt nach dem Waschen bügeln bzw. nicht komplett im Trockner trocknen. Das erleichtert das Bügeln und spart deshalb wiederum Energie ein.


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