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So spülen Sie Geschirr bequem und energieeffizient

Das Wichtigste vorweg: Verabschieden Sie sich endlich von der Vorstellung, Sie könnten Energie, Wasser und Geld sparen, wenn Sie das Geschirr von Hand spülen. Irgendwie liegt der Gedanke auf den ersten Blick nahe, zwei Teller und ein bisschen Besteck dazu seien schnell gespült und dabei werde nicht viel Wasser und nicht viel Strom verbraucht. Sie sollten sich aber vor Augen halten: Alle kleinen Spülvorgänge von Hand zusammengenommen, brauchen mehr Strom und Wasser als eine Spülvorgang einer voll beladenen Geschirrspülmaschine. Genauer betrachtet zeigt sich, dass für die gleiche Menge Geschirr, für die Sie von Hand etwa 30 Liter Wasser brauchen, eine moderne Geschirrspülmaschine mit lediglich zwölf Litern auskommt. Der größte Kostenfaktor ist dabei bekanntlich die Erwärmung des Wassers. Um das Wasser für die Handspülung zu erhitzen, ist deutlich mehr elektrische Energie nötig als in der Maschine. Dies gilt generell.

Dennoch sollten Sie im Einzelnen aufmerksam sein, um einen möglichst großen Wasser- und Energiespareffekt zu erzielen. Dazu gehört: Überlegen Sie beim Gerätekauf gut, welche Größe zu Ihren Alltagsgewohnheiten passt. Allgemein gilt, dass es energiesparender ist, eine größere Spülmaschine immer gut zu beladen und dafür seltener laufen zu lassen, als kleinere Geräte öfter mit mehr Ladungen einzuschalten. Außerdem haben Sie es sich ja bestimmt auch schon angewöhnt, auf das Energielabel zu achten und von Maschinen mit mittlerem oder hohem Verbrauch die Finger zu lassen. Das Energielabel liefert Ihnen neben den Informationen über den Verbrauch auch noch Hinweise auf die Reinigungs- und Trockenwirkung der betreffenden Spülmaschine.

Doch auch die energieeffizientesten Geräte erfüllen ihren Sparzweck nur, wenn sie mit Bedacht eingesetzt werden. Als Faustregel kann gelten: Sie sollten sich eine Spülmaschine kaufen, die so groß ist, dass sie spätestens nach einer Woche voll ist. Denn eine Maschine, die nur halb voll ist, verbraucht genauso viel Strom und Wasser wie eine volle. Komfort hin oder her: Es lohnt sich, gebrauchtes Geschirr in der Maschine zu sammeln und dabei die Gerätetür geschlossen zu halten, damit die Speisereste nicht antrocknen können. Größere Essensreste auf dem Geschirr können mit Küchenpapier entfernt werden, bevor man damit die Maschine befüllt. Ansonsten ist eine Vorreinigung mit Wasser oder Spülwasser, wodurch ja wieder Wasser und gegebenenfalls auch Strom verbraucht würden, meistens überflüssig.

Auch das Vorspülprogramm einiger Geräte sollte nur ausnahmsweise bei besonders starken Verschmutzungen eingeschaltet werden. Bei normal verschmutztem Geschirr, ist es sogar ohne Weiteres möglich, die Geschirrspülmaschine mit 50 statt mit 60 Grad zu betreiben; dann lassen sich rund 30 Prozent Strom sparen. Oder anders gesagt: Je nach Modell ist nur selten, und zwar bei sehr stark verschmutztem Geschirr das Intensivprogramm nötig, meistens genügt das Energiesparprogramm. Und auch für Spülmaschinen gilt: Den Timer bzw. eine Stand-by-Schaltung sollten Sie nur verwenden, wenn es wirklich nötig ist - und das ist gewiss nicht oft. Denn auch im Stand-by-Modus wird Strom verbraucht. Aus denselben Gründen - dies unser Tipp zum Abschluss - empfiehlt es sich, die Maschine möglichst sofort auszuschalten, wenn das Spülprogramms beendet ist.


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