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Fangen Sie an, mit der Verschwendung aufzuhören!

Gerade für Leute, denen bloße moralische Aufforderungen nicht geheuer sind, kann es hilfreich sein, Hintergründe zu kennen.

Wenn wir auf das Aussehen und die Haltbarkeit schon so großen Wert legen, sollten wir so klug sein, selber für möglichst optimale Bedingungen zu sorgen. Denn wir haben es in der Hand. In der erwähnten Broschüre des Bundesernährungsministeriums sind "Zehn Goldene Regeln" aufgelistet, die wir hier zusammenfassen:(www.bmel.de/DE/Ernaehrung/UmgangLebensmittel/ZuGutFuerDieTonne/_Texte/ZGFDT-Info2014.html www.bmel.de).

1. Benutzen Sie einen Einkaufszettel, auf dem Sie nur aufschreiben, was wirklich benötigt wird! Ein Blick in die Vorratsregale zeigt es Ihnen.

2. Gehen Sie nicht hungrig und gehetzt einkaufen! Lassen Sie sich Zeit, aber seien sie auf der Hut bei Sonderangeboten und Probierständen.

3. Achten Sie auf die Packungsgröße! Von günstigen XXL-Angebote wird oft viel weggeworfen. Nicht nur für Single-Haushalte empfehlen sich kleinere Packungen.

4. Wählen Sie bewusst aus! Sie brauchen nicht das längste Haltbarkeitsdatum, wenn Sie das Produkt gleich essen; Äpfel mit kleinen Macken und Brot vom Vortag schmecken auch.

5. Kühlen Sie mit Plan! Im Kühlschrank gehören Obst und Gemüse unten ins Gemüsefach, Fisch und Fleisch auf die unterste Ablage, Milchprodukte in die Mitte, Käse und gekochte Speisen kommen nach oben, Eier, Butter und Getränke in die Tür.

6. Lagern Sie die Lebensmittel richtig! Brot, Öle, Tomaten und die meisten Südfrüchte kommen nicht in den Kühlschrank, Kartoffeln und Zwiebeln brauchen einen dunklen Ort, Mehl, Nüsse, Saaten und Getreide müssen in verschlossenen Behältern aufbewahrt werden.

7. Achten Sie auf die Haltbarkeit! Aber entwickeln Sie keine Hysterie wegen des Haltbarkeitsdatums! Was gut aussieht, riecht und schmeckt kann meistens auch noch gegessen werden.

8. Kontrollieren Sie regelmäßig! Vorräte sollten auf Schädlingsbefall untersucht werden. Was schimmelig ist, muss entsorgt werden.

9. Verwerten Sie, was bei Tisch übrig ist! Gewöhnen Sie sich an, nicht zu viel zu kochen! Aber aus den Resten lasen sich meistens sehr gute neue Gerichte zaubern.

10. Bestellen Sie mit Maß und Ziel! Vermeiden, dass "die Augen größer als der Bauch" werden! Es ist auch nicht unschicklich, sich im Restaurant einen Rest einpacken zu lassen. Übrigens: Untersuchungen haben gezeigt, dass weniger weggeworfen wird, wenn à la Carte gegessen wird, anstelle sich an einem Buffet zu bedienen.


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