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Einladung zur Aufmerksamkeit

Was haben Sie am 21. Januar gemacht? Sind Sie vielleicht besonders liebevoll mit Ihren Familienangehörigen umgegangen oder mit Kollegen oder sogar mit wildfremden Menschen? Denn da war "Weltknuddeltag". Den haben in den 1980er Jahren zwei Amerikaner ins Leben gerufen, weil sie meinten, es täte uns allen gut, wenn wir uns mehr knuddeln. Am wichtigsten ist die Ermunterung, es selbst zu versuchen. Natürlich ist es mit dem Knuddeln so eine Sache…

Aber es gibt nicht nur solche skurrilen Welttage, sondern auch Jahres-, Gedenk- und Aktionstage, die etwas ins Bewusstsein bringen wollen, das sonst vergessen oder vernachlässigt wird. So wird weltweit jedes Jahr am 8. März der Weltfrauentag begangen. Wohl deshalb, weil Frauen vielerorts und in den unterschiedlichsten Zusammenhängen - auch bei uns - nicht die Wertschätzung bekommen, die sie verdienen.

Und am 21. März könnten Sie mal wieder ein Buch zur Hand nehmen, ein Gedicht lesen oder aufsagen; dann ist nämlich der Welttag der Poesie. Die Beispiele zeigen: Bei diesen Welttagen geht es um Aufmerksamkeit oder (wie man heute gerne sagt:) Achtsamkeit. Oder wie es von der Unesco formuliert wird: „Die internationalen Gedenktage, -jahre oder -jahrzehnte werden von der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf Vorschlag der Mitgliedstaaten beschlossen. Sie sollen an Leistungen der Völkergemeinschaft in der Vergangenheit erinnern, Anlass zur Reflexion über weltweite Probleme geben, die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges Zukunftsthema lenken und möglichst viele Menschen zu mehr Engagement motivieren.“ (www.unesco.de).

Dies alles gilt auch für den Tag des Wassers am 22. März. In diesem Jahr haben die Vereinten Nationen den Weltwassertag unter das Motto "Wasser und nachhaltige Entwicklung" gestellt. Nehmen Sie sich doch an diesem Tag - es ist diesmal ein Sonntag - die Zeit, darüber nachzudenken, wie froh wir sein sollten, dass wir über so viel Trinkwasser verfügen. In weiten Teilen der Erde ist das ganz anders. Wasser kennzeichnet unseren gesamten Alltag. Machen Sie sich einmal klar, wie oft Sie an einem Tag mit Wasser in Berührung kommen! Und wir verwenden unser wichtigstes und bestüberwachtes Lebensmittel keineswegs nur für unsere Ernährung! Gerade bei der Produktion von Nahrungsmitteln wird jedoch viel mehr Wasser eingesetzt, als uns bewusst ist, weil wir das dem Produkt ja gar nicht ansehen. Ohne feste Nahrung können die meisten Menschen mehrere Tage überleben, ohne Wasser maximal drei Tage, und schon vorher verursacht gravierender Wassermangel erhebliche gesundheitliche Schäden. Dass das Wasser für die Menschheit so eine große Bedeutung hat, erkennen Sie auch an den kultischen Handlungen vieler Religionen - zum Beispiel von der Taufe bis zur Waschung der Toten.


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