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Leitungswasser hat viele Vorteile - doch Aufmerksamkeit ist geboten

Wir wollen Sie ja nicht nerven. Aber wir werden nicht müde, Ihnen zu sagen, dass unser Trinkwasser okay ist.

Ja, es ist der beste Durstlöscher, den man sich vorstellen kann, der billigste obendrein. Sie werden kein Lebensmittel finden, bei dem das Preis-Leistungs-Verhältnis derart gut für den Verbraucher ist. Die Umwelt profitiert auch davon, wenn Sie Wasser aus dem Hahn trinken. Denn anders als bei anderen Getränken wird für die  Produktion und den Transport weder Sprit verbraucht noch C02 ausgestoßen!

Zur Gesunderhaltung Ihres Körpers ist Wasser bekanntlich ungemein wichtig. Über die richtige Trinkmenge kann man hie und da Unterschiedliches lesen. Anderthalb Liter gelten als Faustregel; jetzt im Sommer sollten es eher mehr sein, weil unser Körper mehr Schweiß als sonst ausscheidet, selbst wenn wir keinen Sport treiben oder körperliche Arbeit verrichten. Am besten ist es, Sie fragen Ihren Arzt. Denn es kann durchaus sein, dass Sie infolge von Krankheiten oder Medikamenteneinnahme mehr Wasser als andere Menschen zu sich nehmen sollten.

Dass Trinkwasser das best überwachte Lebensmittel ist, haben wir Ihnen ja auch schon öfter geschildert. Heute möchten wir Ihre Aufmerksamkeit jedoch auf einen wichtigen Aspekt lenken: Wo das Wasser aus der Leitung entnommen wird, können Probleme auftreten. In der Ferienzeit wandern Sie vielleicht gerne. Was gibt es Schöneres, als sich dann an einem Brunnen oder an einem frei zugänglichen Wasserhahn zu laben! Aber Achtung: Brunnenwasser erfüllt nicht immer die strengen Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Und Wasserhähne in der Öffentlichkeit - man findet sie öfter an öffentlichen Plätzen, öffentlichen Toiletten oder am Bahnhof - können unter Umständen Träger von Krankheitserreger sein. Wo viele Menschen zusammen kommen und eine optimale Hygiene an öffentlichen Wasserhähnen nicht gewährleistet ist, kann die Qualität des Wassers beeinträchtigt sein. Dort kann es helfen, das Wasser eine zeitlang laufen zu lassen, bevor man davon trinkt oder nach alternativen Durstlöschern zu suchen.

Aber das gilt nicht nur für öffentliche Wasserhähne. Generell können veraltete Leitungen die  die Wasserqualität negativ beeinflussen. Das kann auch im eigenen Heim der Fall sein. Auch dort kann eine erhöhte Keimbelastung in den Hausleitungen bzw. an der Entnahmestelle bei alten, kaputten Leitungen auftreten. Bedenklich kann aber auch sein, wenn das Wasser infolge der Abwesenheit der Hausbewohner lange in den Leitungen steht. Auch sehr langsam fließendes Wasser ist nicht unproblematisch. Nicht zuletzt können sich an unsauberen, mangelhaft gereinigten Wasserhähnen gerade bei sommerlichen Temperaturen rasch Keime vermehren. Reinigen Sie die Wasserhähne deshalb sorgfältig und denken Sie daran, dass im Putzlappen auch Keime stecken können! Lassen Sie das Leitungswasser kurz laufen, bevor Sie es trinken, und drehen Sie die Hähne regelmäßig auf, um längeren Stillstand in den Leitungen zu vermeiden. Außerdem sollte die Vorlauftemperatur von Warmwasser mindestens 50 Grad betragen, damit keine Bakterien wachsen können.


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