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Gute Freundschaft braucht Pflege - auch Ihr Kühlschrank

Wer kennt das nicht: Nach Hause kommen und Kühlschrank auf!

Jetzt im Sommer wird er uns zum echten Freund. Er bewahrt unsere Nahrung vorm Verderben und kühlt für uns Getränke. Aber, wie das so ist mit guten Freundschaften: Sie wollen gepflegt werden. Das ist beim Kühlschrank nicht anders. Schließlich werden dort Lebensmittel gelagert, und da ist Hygiene sehr wichtig. Denn bei niedrigen Temperaturen vermehren sich Bakterien zwar langsamer als bei hohen, dennoch können sie sich ausbreiten, wenn man nicht aufpasst.

Ausgerechnet unseren so zuverlässigen Freund, den Kühlschrank, behandeln wir mitunter jedoch etwas stiefmütterlich. Dabei können Sie inzwischen mit ganz modernen Geräten übers Internet (wie mit anderen Freunden) in Kontakt treten. Ob das sinnvoll ist, sei dahin gestellt. Sinnvoll können hochmoderne Beschichtungen gegen Keime sein, vielleicht… 

Für die Reinigung braucht Ihr Kühlschrank Sie doch noch. Denn es kommt im Alltag öfter vor, dass im Kühlschrank etwas verschüttet wird, offene Gefäße überschwappen, sich Milchränder oder Marmeladenflecken absetzen. Deshalb empfiehlt es sich, bevor es anfängt zu müffeln, also etwa alle vier Wochen, den Kühlschrank innen gründlich sauber zu machen.

Generell gilt: Alles, was sich herausnehmen lässt, Schubladen, Glasplatten und Kunststoffteile reinigt man am besten im Spülbecken. Für die Flächen im Inneren gibt es zwar spezielle Kühlschrankreiniger; Spülmittel oder Essigreiniger oder Essigwasser - was auch den Geruch verbessert - tun es auch. Scheuermilch und Scheuerschwämme kommen nicht in Frage, weil damit die Oberflächen verkratzt werden und sich dann Schmutzpartikel absetzen und Keime vermehren können. Desinfektionsmittel sind nicht nur überflüssig, sondern auch nicht unproblematisch für das Abwasser.

Vergessen Sie bitte nicht die Gummidichtung der Kühlschranktür! Daran klebt leicht Schmutz, oder es bildet sich sogar Schimmel. Das kann - wer hätte das gedacht! - Auswirkungen auf den Energieverbrauch haben. Denn wenn sich erst einmal eine klebrige Schicht festgesetzt hat, reißt der Gummi leicht ein und wird porös. Wenn das passiert, dringt warme Luft ins Innere, und der Stromverbrauch steigt. Bei freistehenden Geräten sollte außerdem der Staub am Gitter auf der Rückseite hin und wieder entfernt werden, damit der Kühlschrank die Wärme besser abgeben kann.

Die übrigen Tipps kennen Sie: Räumen Sie nicht zu viel in den Kühlschrank, damit die gekühlte Luft innen zirkulieren kann. Lassen Sie gekochte Speisen außerhalb abkühlen. Halten Sie Ordnung, damit Sie nicht zu lange bei geöffneter Tür suchen müssen. Lassen Sie Tiefgefrorenes im Kühlschrank auftauen; die abgegebene Kälte braucht das Gerät dann nicht selbst zu erzeugen. Und so weiter…


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