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Wie verhalten Sie sich im eigenen Büro?

Wenn man Kindern sagt, sie sollen das Licht ausmachen, wenn Sie ihr Zimmer verlassen, reagieren sie oft genervt. Aber wenn auch noch Unterhaltungselektronik läuft, womöglich Fernseher und Computer gleichzeitig angeschaltet sind, kommt schon was zusammen. Dieser Energieverbrauch ist unnötig, wenn niemand dies alles nutzt. Die Eltern sollten hier wie immer Vorbild sein und Geduld haben. Verhaltensänderungen brauchen Zeit. Das gilt im Kleinen wie im Großen. Fest steht: Es hat sich schon einiges geändert. Die Industrie hat sich auf kritische, an Energieeffizienz orientierte Verbraucher eingestellt, wenn auch in machen Fällen erst auf den Druck des Gesetzgebers hin.

Zum Beispiel verbrauchen Autos und ebenso Computer, die schneller sind und mehr können als früher, heute vergleichsweise weniger Energie. Trotzdem können Sie immer noch einiges tun. Dazu müssen Sie Ihre eigenen Gewohnheiten kritisch prüfen. Ob wirklich für jeden Weg das Auto nötig ist? Oder denken Sie mal darüber nach, dass für viele von uns, keineswegs nur für junge Leute, es selbstverständlich geworden ist, PC oder Laptop ständig am Netz zu haben, obwohl gar nicht damit gearbeitet wird. Ähnlich verhält es sich mit Fernsehern, die ununterbrochen, mitunter sogar in mehreren Räumen gleichzeitig laufen. Hier gilt dasselbe wie bei der Aufforderung, das Licht auszumachen - auch wenn dadurch scheinbar nur wenig Energie eingespart werden kann. Wenn es sich um mehrere Geräte und ein Verhalten Tag für Tag handelt, werden schon erhebliche Mengen Energie verschwendet!

Schauen Sie sich doch mal Ihren Haushalt und im Besonderen ihr privates Büro an: Der Computer ist inzwischen fast Standard. Dazu kommen Faxgeräte, Drucker, Scanner, Lautsprecher und mehr. Für diese gilt dasselbe wie für Unterhaltungselektronik: Der Stand-by-Modus verursacht unnötige Stromkosten. Werden mehrere Geräte betrieben, kann eine so genannte Master/Slave-Steckerleiste interessant sein. Schließen Sie den Computer oder Fernseher an der Master-Buchse an und die anderen Geräte an die Slave-Buchsen. Wenn das Gerät an der Masterbuchse auf "stand by" steht, bekommen die Geräte an den Slave Buchsen keinen Strom mehr. Wem das zu kompliziert ist, der kann auf eine einfachere Steckerleiste mit Schalter zurückgreifen - am besten mit Überspannungsschutz. Wenn diese Leiste ausgeschaltet ist, fließt in allen daran angeschlossenen Geräten kein Strom.

Wenn Sie eine Pause machen, sollten es Ihre Geräte auch tun. Computer haben eine Energiesparfunktion. Wer sie aktiviert, kann den Energieverbrauch deutlich senken. Bildschirmschoner hingegen schonen nicht die Stromrechnung. Besser ist es, den Computer so einzustellen, dass sich der Monitor nach fünf oder zehn Minuten ohne Nutzung ausschaltet. Außerdem ist es klug, die Drucker und andere Geräte in der Peripherie des Computers erst anzuschalten, wenn sie wirklich gebraucht werden. Im Übrigen können sich Kombigeräte bezahlt machen. Bei Faxgeräten und Anrufbeantwortern empfehlen sich Geräte mit Sleep-Funktion, die in Bereitschaft bleiben, aber nur wenig Strom verbrauchen. Übrigens: Laptops oder Notebooks arbeiten im Allgemeinen sparsamer als Desktop-Rechner. Und Netbooks - das sind kleinere Notebooks - sind noch sparsamer. Sie sollten aber wie bei allen Geräten mit externen Netzteilen (z. B. Handys) den Stecker ziehen. Mit der Steckdose verbunden, verbrauchen diese Geräte nämlich ständig Strom.


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