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Wäschewaschen ohne Energieverschwendung

Wer in einem fremden Land, in einem Film oder auf Bildern sieht, was für schwere Arbeit es ist, Wäsche am Fluss oder am Brunnen zu waschen, mag sich glücklich schätzen, eine Waschmaschine zu haben.

Die komplette Wäsche von Hand zu bearbeiten war früher durchaus üblich. Einige Frauen - denn diese Last wurde durchweg den Frauen aufgebürdet - können vielleicht noch davon erzählen. Ansonsten erinnern, nicht selten mit nostalgischer Verklärung, hier und da noch Waschhäuser, wo die so genannten "Waschweiber" zusammenkamen, an die früheren Zeiten.

Heutzutage ist das Waschen zwar immer noch viel Arbeit, aber doch weitaus bequemer. Der Komfort hat seinen Preis für die Anschaffung der Geräte und die Energie und das Wasser, welche diese verbrauchen. Die Kosten und damit zugleich auch die Beeinträchtigungen unserer Umwelt lassen sich aber auf ein niedriges Niveau bringen.
Was zu beachten ist, wissen Sie sicherlich weitgehend. Ihr persönliches "Sparprogramm" sollte damit beginnen, dass Sie Ihre Waschmaschine immer gut füllen - abgesehen von der Woll- und Feinwäsche. Dann sparen Sie unter Umständen nach einigen Durchgängen einen ganzen Waschgang ein.

Sollten Sie zwischendrin dringend etwas waschen müssen, aber die Trommel ist nur halb voll, empfiehlt es sich, die Spartaste zu drücken. Am besten bauen Sie das energieeffiziente Verhalten in Ihren Alltag ein. Schmutzflecken au Kleidern entfernt man am besten sofort, bevor sie eingetrocknet sind. Die gute alte Gallseife ist hilfreich, um Wäschestücke vorzubehandeln oder einzuweichen. Das erspart es Ihnen in den meisten Fällen, die Textilien ein zweites Mal waschen zu müssen. Sie brauchen also viel weniger Strom und Wasser - und nicht zuletzt Waschmittel, die ja wieder aus dem Abwasser entfernt werden müssen. Wenn irgend möglich, sollen Sie auch mit niedriger Temperatur waschen, um Energie zum Aufheizen des Wassers einzusparen. Sie können sich eigentlich ganz gut darauf verlassen, dass die Waschmittel von heute eine ausreichend gute Leistung auch bei niedrigerer Temperatur erbringen.

Am besten trockenen Sie die Wäsche draußen an der frischen Luft. Wenn das nicht geht, sollte die Wäsche gut geschleudert werden, bevor sie in den Wäschetrockner kommt. Der benötigt dann nicht so viel Strom. Außerdem sollte man nach jedem Trocknungsgang Flusen aus dem Luftfilter entfernen und möglichst den Kondenswasserbehälter leeren.

Und ein weiterer guter Tipp ist: Wäsche so schnell wie möglich nach dem Waschen bügeln und nicht komplett im Trockner trocknen. Dann fällt das Bügeln leichter und kostet weniger Energie.


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