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Wenn Sie aufmerksam sind, arbeitet ihre Spülmaschine effizient

Welches ist die wichtigste Erfindung der Menschheit?

Es soll Leute geben, die ordnen in einer solchen Rangliste die Geschirrspülmaschine gleich hinter der Erfindung des Rades ein. Im Ernst: Die Spülmaschine ist heutzutage aus den allermeisten Haushalten in Deutschland nicht mehr wegzudenken. Sie leistet wertvolle Arbeit und ist zudem noch energieeffizient. Dennoch hält sich bei einigen Zeitgenossen hartnäckig der Irrtum, dass das Spülen von Hand weniger Energie verbraucht als in einer Spülmaschine. Diese denken, die zwei Teller und das bisschen Besteck sind doch schnell gespült. Und sie meinen fälschlich, dazu brauche es nicht viel Wasser und nicht viel Strom. Das stimmt nicht! Es ist genau anders: Wenn Sie alle kleinen Spülvorgänge von Hand zusammenzählen, brauchen Sie mehr Strom und Wasser (und zwar mit Energie aufgeheiztes Wasser) als bei einer vollen Ladung in der Geschirrspülmaschine.
Die gleiche Menge Geschirr, für die Sie von Hand etwa 30 Liter Wasser brauchen, spült eine moderne Geschirrspülmaschine mit lediglich etwa zwölf Litern. Um das Wasser für die Handspülung zu erhitzen, ist deutlich mehr elektrische Energie nötig als in der Maschine. Über die Einteilung in Effizienzklassen informiert Sie beim Gerätekauf das EU-Label. Doch sie sollten nicht nur beim Kauf, sondern auch im Alltag aufmerksam sein und ein paar Regeln beachten, damit der Wasser- und Energiespareffekt auch möglichst groß ist. Von Maschinen mit mittlerem oder hohem Verbrauch sollte man die Fingern lassen. Sie sind auch schon weitgehend aus dem Markt verschwunden. Doch auch die energieeffizientesten Geräte erfüllen ihren Sparzweck nur, wenn sie mit Bedacht bedient werden. Dazu gehört, dass die Maschine immer ganz voll beladen sein sollte, bevor sie eingeschaltet wird. Sie sollten sich also eine Spülmaschine kaufen, die zu Ihnen passt: Diese sollte so groß sein, dass sie spätestens nach ein paar Tagen richtig voll ist.
Empfehlenswert ist es, größere Essensreste auf dem Geschirr mit Küchenpapier oder einer Serviette zu entfernen, bevor man damit die Maschine befüllt. Eine Vorreinigung des Geschirrs mit Wasser oder Spülwasser, wodurch ja wieder Wasser und gegebenenfalls auch Strom verbraucht würde, ist meistens überflüssig. Ein guter Tipp in diesem Zusammenhang: Wenn Sie das Geschirr nach und nach in die Maschine geben und dort sammeln, bis der letzte Platz ausgenutzt ist, dann schließen Sie die Maschinentür immer fest. Dadurch wird verhindert, dass die Speisereste antrocknen und sich schlechter abspülen lassen. Für solches Geschirr ist Vor- oder Nachspülen nicht erforderlich. Übrigens lassen sich rund 30 Prozent Strom sparen, wenn die Geschirrspülmaschine mit 50 Grad statt mit 60 Grad läuft. Bei normal verschmutztem Geschirr ist dies ohne weiteres möglich.


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