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Allerlei Angaben auf Lampenverpackungen

Zuletzt haben wir über die verschiedenen Arten von Lampen und Leuchtmitteln berichtet.

Zu den wichtigsten Kriterien für die Auswahl des passenden Leuchtmittels zu einem bestimmten Zweck gehört die Helligkeit. Diese wird seit einiger Zeit auf den Lampenverpackungen in Lumen (abgekürzt: lm) angegeben. Mit Hilfe dieser Angabe können Sie die verschiedenen Lampentypen miteinander vergleichen. Das ist anders als früher, als man sich gut an der Wattzahl orientieren konnte. Allerdings war die Leistungsangabe in Watt für das erzeugte Licht selbst auch nicht optimal. Denn bekanntlich produzierten die alten Glühbirnen nicht nur Licht, sondern auch unnötig viel Wärme. Weil dies im Hinblick auf den zweckmäßigen Einsatz von Energie ineffizient ist, wurden sie ja aus dem Handel genommen. Gerade in der LED-Technik wird jedoch eine hohe Energieeffizienz erreicht. Angaben in Watt helfen daher bei der Kaufentscheidung nur bedingt. Denn der Verbraucher will ja wissen, wie viel Licht die neue Lampe erzeugt. Da gilt die Faustregel: Je höher der Lumenwert ist, desto heller ist das Leuchtmittel. Zum Vergleich schreibt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, auf deren Internetseite wir uns wie im vorangegangenen Artikel berufen: "Eine inzwischen verbotene 60-W-Glühbirne (entspricht heute etwa einer 42-W-Halogenlampe) hat etwa 650-700 lm abgegeben." (www.vz-nrw.de/licht-richtig-auswaehlen ). Eine weitere Packungsangabe betrifft die Farbwiedergabe. Diese wird als CRI (Color Rendering Index) oder auch als Ra-Wert bezeichnet und ist ein Maß für die naturgetreue Wiedergabe von Farbtönen. "Er kann max. 100 erreichen und sollte nicht unter 80 liegen. Je höher der Wert ist, desto besser die Farbwiedergabe, die beispielsweise beim Schminken, der Kleidungsauswahl aber auch im Essbereich wichtig sein kann", schreibt die Verbraucherzentrale. Davon zu unterscheiden ist die Lichtfarbe. Sie wird auf der Packung durch die Farbtemperatur in Kelvin (K) dargestellt. Dazu heißt es auf der angegebenen Seite im Internet: "Farbtemperaturen von 2.500-3.000 Kelvin werden als warmweiß bezeichnet und zeichnen sich durch einen relativ großen Rotlichtanteil aus (gut für eine gemütliche Atmosphäre). Lichtfarben von über 5300 Kelvin werden als tageslichtweiß bezeichnet und wirken anregend auf den Körper. Daher eignen sie sich besonders für Arbeitsplätze." Demnach liegt eine neutrale Lichtfarbe im Bereich zwischen 3.000 und 5.300 Kelvin.Vorläufiges Fazit: Der Kauf von Leuchtmitteln ist gewiss nicht einfacher geworden. Aber der kundige Verbraucher kann mit größerer Sicherheit das für ihn passende und energieeffiziente Leuchtmittel aussuchen. Doch dazu gehört, dass er die Angaben auf der Lampenverpackung versteht (demnächst mehr).


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