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Was ist das richtige Leuchtmittel?

Die gute alte Glühbirne - bei uns geradezu liebevoll "Birnchen" genannt - ist aus den Läden verschwunden.

 

Und selbst wenn Sie sich noch einen Vorrat davon zugelegt haben sollten, ist abzusehen, dass Sie über kurz oder lang auf andere Leuchtmittel umsteigen werden. Aber was dann? "Welches Leuchtmittel ist das richtige für meine Zwecke?", fragt man sich. Früher war es einfacher. Da stand auf der Packung die Wattzahl der Glühbirnen und an den Fassungen der Lampen die maximal einsetzbare Wattzahl. Heute reicht es nicht mehr aus, nur auf die Höhe der Wattzahl zu schauen. Und die Vielzahl der verschiedenen Sorten von Leuchtmitteln ist auch verwirrend. Dazu gehören hauptsächlich: Energiesparlampen, Licht emittierenden Dioden (LED) und Halogenlampen. 
Dabei werden wir Verbraucher durchaus mittels allerlei Packungsangaben informiert. Allerdings wissen wir oft nicht, was das alles bedeutet. Zunächst befindet sich auf den Packungen das von Elektrogeräten inzwischen recht gut bekannt Energielabel. Seit September 2013 wird beim Energielabel für Lampen unterschieden zwischen solchen mit gerichtetem Licht (so genannte Spots) und ungerichtetem Licht. Das bisherige Label hat die gerichteten Lampen gar nicht berücksichtigt. Energieeffizienzklassen schlechter als E gibt es bei den Lampen nicht mehr, solche Produkte sind nicht mehr im Handel. Effizienzklassen bis A++ (ähnlich wie bei Kühlschränken) sind hingegen eingeführt. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen stellt klar (www.vz-nrw.de/licht-richtig-auswaehlen): "Licht emittierende Dioden (LED) erreichen die Effizienzklassen A++ und A+, Energiesparlampen werden in der Effizienzklasse A eingestuft. Halogenlampen sind keine Sparlampen, sie erreichen im besten Fall die Stufe C. Ineffiziente Modelle erreichen nur Klasse D und werden in den nächsten Jahren vom Markt verschwinden. Der Mindeststandard für klare Lampen, die ungerichtetes Licht abgeben liegen bei Stufe C und matte Lampen mit ungerichtetem Licht bei Stufe A." 
Weitere Angaben betreffen die Helligkeit der Lampen. Diese wird in Lumen (lm) angegeben und ist eine der wichtigsten Hinweise auf der Lampenverpackung, um verschiedene Lampentypen vergleichen zu können. Die Angaben in Watt sind dafür (anders als bei der Glühbirne früher) weniger geeignet. Allgemein gilt: Je höher der Lumenwert, desto heller die Lampe. Aber Sie sollten auch überlegen, für welchen Anwendungsbereich das Leuchtmittel eingesetzt wird. Dazu schreibt die Verbraucherzentrale auf der angegebenen Internetseite: "So ist es z. B. nicht sehr sinnvoll, eine langsam startende Energiesparlampe in einem Treppenhaus zu installieren. An Orten, wo man schnell helles Licht braucht, sollte daher darauf geachtet werden, Leuchtmittel zu nutzen, die sehr schnell ihre volle Leuchtkraft entfalten. Dies trifft vor allem auf Licht emittierende Dioden (LED) und Halogenleuchtmittel zu." (Demnächst an dieser Stelle mehr dazu.)


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